
Einführung
Hunden begegnen
Hundesprache
Training
Clicker
TTEAM
Bark of the Week
Fotogalerie
Spiele Geschichten
Bücher & Links
Gästebuch
Anschlagbrett
Über uns
Dank
Quellen
Thinkquest
|
Clicker
Der Clicker ist ein magisches Ding, mit dem man Tieren Tausende von Tricks beibringen kann. Viele Hunde, Pferde, Delphine, Katzen und mindestens ein Goldfisch wurden schon mit der Clickermethode trainiert.
Der Clicker ist eine kleine Plastikbox. Drückst du drauf, macht es "klick-klack". "Sehr magisch!" denkst du nun vielleicht. Nein, es ist nicht die Box selber, es ist die Person, die klickt, die sie magisch macht.
|
 |
Schnipse mit den Fingern und gib deinem Hund gleich darauf eine Belohnung. Wiederhole dies etwa zehn Mal. Warte nun, bis der Hund dich nicht beachtet und schnipse noch einmal. Ich wette, er schaut dich sogleich an um zu fragen:" Wo ist meine Belohnung?" Das bedeutet, dass dein Hund nun konditioniert ist: er weiss nun, nach dem Fingerschnipsen kommt eine Belohnung.
|
Um die Clickermethode zu benutzen, musst du deinen Hund auf ein Geräusch konditionieren, so wie wir das mit dem Schnipsen getan haben. Welches Geräusch du wählst, ist egal, es soll aber eines sein, das du sonst nicht benützt und das immer etwa gleich tönt. Die Clicker, die man kaufen kann, sind praktisch, da sie einfach zu handhaben und über grössere Distanzen hörbar sind. Es gibt sie übrigens auch in Form von Tieren.
|
Wenn dein Hund so gut konditionierst ist, dass er jedesmal nach seiner Belohnung fragt, sobald du geklickt hast, kannst du mit ihm den ersten Trick versuchen. Es ist am besten, ihm zuerst etwas völlig Sinnloses beizubringen, da es dabei einfacher ist, ein Spiel daraus zu machen. Später kannst du ihm dann auch Grundkommandos wie <Sitz> und <Platz> lehren.
|
Ein einfacher Trick, den ich Gina mit der Clickermethode lehrte, ist mit ihrer Pfote die Schnauze zu berühren. Ich klebte ihr dazu zuerst ein Stück Klebeband an die Nase. Natürlich versuchte sie es so schnell wie möglich mit ihrer Pfote zu entfernen. Sobald sie die Nase berührte, klickte ich und gab ihr einen Hundekuchen. Sie kratzte wieder, ich klickte und belohnte sie. Das wiederholten wir etwa zwanzig Mal. Am nächsten Tag klebte ich ihr wieder ein Stück Klebeband an die Schnauze und wir übten auf die gleiche Art. Für ein paar Tage arbeiteten wir nicht mehr an diesem Trick. Wie erstaunt war ich, als sie sich einige Tage später die Nase kratzte, um etwas von meiner Mahlzeit abzubekommen. Ich nutzte die Gelegenheit, um das Leitwort einzuführen: Jedesmal, wenn sie die Pfote hob um sich zu kratzen, sagte ich <scratch>, das Leitwort, das ich für diesen Trick gewählt hatte. Am nächsten Tag arbeiteten wir zuerst mit Klebeband, damit Gina klar war, was sie machen sollte, nachher ohne. Mit der Zeit klickte und belohnte ich sie nur noch, wenn sie sich auf mein Leitwort hin kratze. Nun spielen wir immer wieder mal diesen Trick; was ein Hund mit Clicker gelernt hat, vergisst er nicht, oder kann es schnell wieder.
|
| |
Falls du diesen Trick ausprobieren möchtest, musst du damit rechnen, dass es etwas länger dauern wird, bis alles klappt. Am Anfang ist es schwierig, im richtigen Augenblick zu klicken. Probiere eigene Tricks aus und beschreibe sie auf dem Anschlagebrett!
|
| |
Vielleicht fragst du dich, ob man nun immer klicken und belohnen muss. Auf keinen Fall! Hat der Hund einmal begriffen, wie ein Trick geht, kannst du das Klicken und Belohnen reduzieren, zuerst vielleicht auf jedes zweite Mal, dann auf grössere Abstände. Pass auf, dass du es unregelmässig machst, (also vielleicht viermal auslassen, zweimal hintereinander klicken, einmal auslassen usw.). Das macht die Sache spannender für den Hund. Wichtig ist aber, dass er nach jedem Klick eine Belohnung bekommt. Klick und Belohnung gehören unbedingt zusammen: kann sich der Hund nicht darauf verlassen, wird er das Interesse daran verlieren, dich klicken zu hören.
Das ist die Basis des Clickertrainings. Damit kannst du deinem Hund ein paar Tricks beibringen. Wenn du aber einen Hund wie Kommissar Rex haben willst (er wird mit dem Clicker trainiert!), empfehle ich dir, ein Buch darüber zu lesen.
Viel Spass beim Klicken.
|
|