Nach Mittelalter bis 1780
Jahrhundertelang und durch das ganze Mittelalter hindurch herrschte nun das geozentrische Weltbild vor. Im Mittelalter hatte die Weiterentwicklung der Astronomie sogar vorläufig ihren Nullpunkt erreicht. Laut der Kirche war Gottes Sitz im Universum auf der Erde und aus diesem Grund musste die Erde zwangsläufig der Mittelpunkt sein. Erst in der Neuzeit, als die Kirche an Macht verlor und die Naturwissenschaften wieder gefördert wurden, wurde das geozentrische Weltbild noch einmal überdacht.
In der Neuzeit wird das heliozentrische System mit Hilfe von mathematischen Berechnungen bewiesen. Mit der Erfindung des Fernrohres werden immer mehr neue Kometen und Trabanten der damals bekannten Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn entdeckt.
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1780 bis jetzt:
In den letzten 2 ½ Jahrhunderten wurden drei neue Planeten in unserem Sonnensystem entdeckt. Der bekannte Teil unseres Sonnensystems hat sich damit um ein Vielfaches vergrößert.
Nun fragen sich die Wissenschaftler, ob es noch andere vergleichbare Sonnensysteme gibt, wo sich auf einem anderen Planeten, der sich um eine Sonne dreht, ebenfalls Leben entwickelt haben könnte.
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