"Für das Bild, das man sich
von der antiken Religion macht, war lange Zeit Ovids Gestaltung des
Mythos bestimmend, die Loslösung der Mythen von ihrer
kultischen Verankerung, ihre psychologische Durchdringung und die
Akzentuierung ihrer menschlichen Aspekte...
Ovid hat den Mythos auch für spätere Epochen leicht assimilierbar und übertragbar gemacht. So konnte auch in christlicher Zeit und in der modernen Welt ein fester Bilderschatz und so etwas wie eine Weltsprache der Dichtung und der Kunst fortleben." Michael von Albrecht, Metamorphosen
aus dem Reclam Verlag
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