De imperio Cn. Pompei - Zusammenfassung

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[49] Also, obwohl der Krieg so notwendig ist, dass er nicht vernachlässigt werden kann, so groß. dass er äußerst sorgfältig geführt werden muß, und obwohl ihr diesen Feldherren voranstellen könnt, in dem äußerstes Wissen im Krieg, herausragende Tapferkeit, hochberühmte Glaubwürdigkeit und ausgezeichnetes Glück sind, da könnt ihr überhaupt noch zweifeln, dass ihr nicht dieses so große Gut, welches euch von den unsterblichen Göttern angeboten und gegeben wurde, benutzt zur Bewahrung und Vergrößerung des Staates?
[50] Auch wenn Pompeius zu dieser Zeit als Privatmann in Rom wäre, müßte dieser dennoch zu einem so großen Krieg ausgewählt und geschickt werden; nun aber auf was warten wir, da zu den übrigen höchsten Vorteilen auch die günstige Gelegenheit dazukommt, dass er selbst in diesen Orten ist, dass er ein Heer hat und dass er von denen, die ein Heer haben, es sofort empfangen könnte? Aber warum vertrauen wir nicht demselben, dem schon die übrigen Kriege zum höchsten Wohl des Staates anvertraut wurden, unter dem Beistand der unsterblichen Götter, auch diesen Krieg gegen den König an?

[49] Qua re, -- cum et bellum sit ita necessarium ut neglegi non possit, ita magnum ut accuratissime sit administrandum; et cum ei imperatorem praeficere possitis, in quo sit eximia belli scientia, singularis virtus, clarissima auctoritas, egregia fortuna, -- dubitatis Quirites, quin hoc tantum boni, quod vobis ab dis immortalibus oblatum et datum est, in rem publicam conservandam atque amplificandam conferatis?
[50] Quod si Romae Cn. Pompeius privatus esset hoc tempore, tamen ad tantum bellum is erat deligendus atque mittendus: nunc cum ad ceteras summas utilitates haec quoque opportunitas adiungatur, ut in eis ipsis locis adsit, ut habeat exercitum, ut ab eis qui habent accipere statim possit, quid exspectamus? aut cur non dicibus dis immortalibus eidem, cui cetera summa cum salute rei publicae commissa sunt, hoc quoque bellum regium committamus?

Begründung für das späte politische Auftreten Ciceros | Die politische Lage | Disposition der Rede

I Art des Krieges
Der Kriegsruhm steht auf dem Spiel | Die Bünder müssen geschützt werden | Die Steuereinkünfte sind gefährdet | Das Vermögen röm. Bürger ist in Gefahr

II Die Größe des Krieges
Die anfänglichen Erfolge des Lucullus | Die Flucht des Mythridates und Trigranes | Die Meuterei des römische Heeres

III Die Wahl des Feldherrn
Allein Pompeius kommt in Frage | Seine Erfahrung im Kriegswesen | Seine bisherigen Kriegserfolge | Seine Uneigennützigkeit | Sein maßvolles und menschliches Verhalten | Sein Ansehen | Sein Glück | Zusammenfassung

IV Widerlegung der Gegner des Gesetzes
Widerlegung des Hortensius | Widerlegung des Catulus | Appell an das Volk | Die Fehler der anderen Feldherren | Gewichtige Befürworter des Gesetzes

V Schluß