[49] Also, obwohl der Krieg so notwendig ist, dass er nicht vernachlässigt werden kann, so groß. dass er äußerst sorgfältig geführt werden muß, und obwohl ihr diesen Feldherren voranstellen könnt, in dem äußerstes Wissen im Krieg, herausragende Tapferkeit, hochberühmte Glaubwürdigkeit und ausgezeichnetes Glück sind, da könnt ihr überhaupt noch zweifeln, dass ihr nicht dieses so große Gut, welches euch von den unsterblichen Göttern angeboten und gegeben wurde, benutzt zur Bewahrung und Vergrößerung des Staates?
[50] Auch wenn Pompeius zu dieser Zeit als Privatmann in Rom wäre, müßte dieser dennoch zu einem so großen Krieg ausgewählt und geschickt werden; nun aber auf was warten wir, da zu den übrigen höchsten Vorteilen auch die günstige Gelegenheit dazukommt, dass er selbst in diesen Orten ist, dass er ein Heer hat und dass er von denen, die ein Heer haben, es sofort empfangen könnte? Aber warum vertrauen wir nicht demselben, dem schon die übrigen Kriege zum höchsten Wohl des Staates anvertraut wurden, unter dem Beistand der unsterblichen Götter, auch diesen Krieg gegen den König an?