De imperio Cn. Pompei - Allein Pompeius kommt in Frage

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[27] Es scheint mir, dass ich genügend viele Worte gemacht habe, warum dieser Krieg durch die Art selbst sehr notwendig sei, durch die Größe gefährlich; es scheint, es bleibt übrig, dass über den Feldherrn, der für diesen Krieg ausgewählt werden und mit so großen Sachen beauftragt werden muß, gesprochen werden muß.
Hättet ihr nur, ihr Quiriten, eine so große Menge an tapferen und selbstlosen Männern, dass euch die Auswahl schwerfällt, wen ihr denn glaubt am ehesten mit so großen Sachen und einem so großen Krieg beauftragen zu können. Nun, weil aber Gnaeus Pompeius der einzige ist, der nicht nur den Ruhm von denjenigen, die jetzt sind, sondern auch durch seine Tapferkeit die Erinnerung an die Taten früherer Männer überwindet - was ist die Sache, welche irgendjemandem in dieser Sache Zweifel bereiten kann ?
[28] Ich nämlich glaube folgendes; es gehört sich, dass ein hervorragender Feldherr diese vier Eigenschaften besitzt: das Wissen in militärischen Dingen, Tapferkeit, Ansehen und Glück.

[27] Satis mihi multa verba fecisse videor, qua re esset hoc bellum genere ipso necessarium, magnitudine periculosum. Restat ut de imperatore ad id bellum delingendo ac tantis rebus praeficiendo dicendum esse videatur. Utinam, Quirites, virorum fortium atque innocentium copiam tantam haberetis, ut haec vobis deliberatio difficilis esset, quemnam potissimum tantis rebus ac tanto bello praeficiendum putaretis! Nunc vero -- cum sit unus Cn. Pompeius, qui non modo eorum hominum qui nunc sunt gloriam, sed etiam antiquitatis memoriam virtute superarit -- quae res est quae cuiusquam animum in hac causa dubium facere possit?
[28] Ego enim sic existimo, in summo imperatore quattuor has res inesse oportere, -- scientiam rei militaris, virtutem, auctoritatem, felicitatem.

Begründung für das späte politische Auftreten Ciceros | Die politische Lage | Disposition der Rede

I Art des Krieges
Der Kriegsruhm steht auf dem Spiel | Die Bünder müssen geschützt werden | Die Steuereinkünfte sind gefährdet | Das Vermögen röm. Bürger ist in Gefahr

II Die Größe des Krieges
Die anfänglichen Erfolge des Lucullus | Die Flucht des Mythridates und Trigranes | Die Meuterei des römische Heeres

III Die Wahl des Feldherrn
Allein Pompeius kommt in Frage | Seine Erfahrung im Kriegswesen | Seine bisherigen Kriegserfolge | Seine Uneigennützigkeit | Sein maßvolles und menschliches Verhalten | Sein Ansehen | Sein Glück | Zusammenfassung

IV Widerlegung der Gegner des Gesetzes
Widerlegung des Hortensius | Widerlegung des Catulus | Appell an das Volk | Die Fehler der anderen Feldherren | Gewichtige Befürworter des Gesetzes

V Schluß