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A Tarraco
B Merida 1 Tarraconensis 2 Baetica 3 Lusitania |
Rom konnte die Macht über die spanische
Halbinsel während des zweiten punischen Krieges an sich
reissen. In der Folge mussten die Römer zahlreiche Rebellionen
und Aufstände niederwerfen. Diese Aufstände gipfelten 133
vor Chr. mit dem Aufstand der Keltiberer. Der Feldherr Scipio
Aemilianus, ein Verwandter des Scipio Africanus, der das Heer
Hannibals schlug, wurde auch dieser Rebellion gerecht und konnte
die keltiberischen Kräfte zerschlagen.
Weitere Kämpfe der römischen Legionen, die auf dem Gebiet der iberischen Provinzen geführt wurden, waren für das ganze Imperium von grösster Bedeutung. So zum Beispiel trugen die Siege Caesars in Spanien, vor allem 49 vor Chr. in Lerida und 45 vor Chr. in Munda, entscheidend dazu bei, dass die römische Republik vom Kaisertum abgelöst wurde.
Als nun die iberischen Provinzen weitgehend befriedet waren, stationierte man dort eine einzige Militäreinheit. Diese Legion befand sich in der daraufhin Legio (heute Léon) benannten Stadt Hispania Tarraconensis.
Dass die Bevölkerung Spaniens weitgehend romanisiert wurde,
ist an den vielen öffentlich Gebäuden und Monumenten zu
erkennen. Verdeutlicht wird das ganze dadurch, dass die lateinische
Sprache und die römische Religion eingeführt wurden.
Einige wichtige Persönlichkeiten die aus Spanien stammten
waren, der Schriftsteller Seneca, Martial, Lucan sowie die Kaiser
Trajan, Hadrian und Theodosius.
In wirtschaftlicher Hinsicht hatten die iberischen Provinzen vor allem mit dem Export von Öl und Metallen wie Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Blei und Eisen zu glänzen gewusst.
Da in der römischen Welt Öl ein sehr gefragtes Produkt war; es wurde nicht nur zum kochen, sondern auch zur Körperhygiene und zur Beleuchtung genutzt, konnte Spanien vom 1. bis zum 3. Jahrhundert nach Chr. fast seine ganzen Bestände in die anderem Provinzen aussenden. In erster Linie stammte das Öl aus Baetica.
Zum Transport wurde das Öl in Amphoren abgefüllt dessen Fassungsvermögen zwischen 60 bis 70 Litern variierte. Die Amphoren wurden auf Frachtschiffe verladen und sie im gesamten Mittelmeerraum verschickt. Die Amphoren waren häufig mit Inschriften und Siegel versehen, die die Herkunft und das Abfülldatum des Öles enthielten. Kamen die Schiffsladungen in Rom an, füllte man das Öl um und zerstörte die Amphoren, da man diese nicht mehr gebrauchen konnte. Aus den Überresten der Amphoren entstand ein ganzer Hügel. Der mons testaceus (Hügel der Scherben). Er ist 30 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von 20'000 Quadratmetern; das sind ca. drei Fussballfelder. Das Öl aus Spanien, das man bis Britannien und Germanien exportierte, wurde Mitte des 3. Jahrhunderts nach Chr. durch Öl aus Afrika verdrängt.
Das andere grosse Exportgut der iberischen Halbinsel, das Metall, wurde nicht nur nach Rom, sondern auch in andere Provinzen verschickt. Zur Zeit des Polybius arbeiteten 40'000 Bergleute auf einer Fläche von 160 Quadratkilometern in den Silberminen von Cartagena. Da das spanische Eisen von eine sehr hohen Qualität war, konnte man hochwertige Waffen daraus herstellen. Erst vor relativ kurzer Zeit erhielt man bei Ausgrabungen einige interessante Informationen über den Bergbau der Römer.
Nach der Spaltung des römischen Reiches 337 nach Chr. gehörten die iberischen Provinzen dem weströmischen Reich an. Ca. 400 nach Chr. wurde Spanien von den Westgoten eingenommen und war nicht mehr länger Bestandteil des Westreiches.
Weitere Kämpfe der römischen Legionen, die auf dem Gebiet der iberischen Provinzen geführt wurden, waren für das ganze Imperium von grösster Bedeutung. So zum Beispiel trugen die Siege Caesars in Spanien, vor allem 49 vor Chr. in Lerida und 45 vor Chr. in Munda, entscheidend dazu bei, dass die römische Republik vom Kaisertum abgelöst wurde.
Als nun die iberischen Provinzen weitgehend befriedet waren, stationierte man dort eine einzige Militäreinheit. Diese Legion befand sich in der daraufhin Legio (heute Léon) benannten Stadt Hispania Tarraconensis.
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Das Aquädukt von Los Milagros.
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In wirtschaftlicher Hinsicht hatten die iberischen Provinzen vor allem mit dem Export von Öl und Metallen wie Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Blei und Eisen zu glänzen gewusst.
Da in der römischen Welt Öl ein sehr gefragtes Produkt war; es wurde nicht nur zum kochen, sondern auch zur Körperhygiene und zur Beleuchtung genutzt, konnte Spanien vom 1. bis zum 3. Jahrhundert nach Chr. fast seine ganzen Bestände in die anderem Provinzen aussenden. In erster Linie stammte das Öl aus Baetica.
Zum Transport wurde das Öl in Amphoren abgefüllt dessen Fassungsvermögen zwischen 60 bis 70 Litern variierte. Die Amphoren wurden auf Frachtschiffe verladen und sie im gesamten Mittelmeerraum verschickt. Die Amphoren waren häufig mit Inschriften und Siegel versehen, die die Herkunft und das Abfülldatum des Öles enthielten. Kamen die Schiffsladungen in Rom an, füllte man das Öl um und zerstörte die Amphoren, da man diese nicht mehr gebrauchen konnte. Aus den Überresten der Amphoren entstand ein ganzer Hügel. Der mons testaceus (Hügel der Scherben). Er ist 30 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von 20'000 Quadratmetern; das sind ca. drei Fussballfelder. Das Öl aus Spanien, das man bis Britannien und Germanien exportierte, wurde Mitte des 3. Jahrhunderts nach Chr. durch Öl aus Afrika verdrängt.
Das andere grosse Exportgut der iberischen Halbinsel, das Metall, wurde nicht nur nach Rom, sondern auch in andere Provinzen verschickt. Zur Zeit des Polybius arbeiteten 40'000 Bergleute auf einer Fläche von 160 Quadratkilometern in den Silberminen von Cartagena. Da das spanische Eisen von eine sehr hohen Qualität war, konnte man hochwertige Waffen daraus herstellen. Erst vor relativ kurzer Zeit erhielt man bei Ausgrabungen einige interessante Informationen über den Bergbau der Römer.
Nach der Spaltung des römischen Reiches 337 nach Chr. gehörten die iberischen Provinzen dem weströmischen Reich an. Ca. 400 nach Chr. wurde Spanien von den Westgoten eingenommen und war nicht mehr länger Bestandteil des Westreiches.
Verwendete Literatur:
Dr. phil. Bleicken, Jochen et altera, 1963: Propyläen-Weltgeschichte - Rom. Die römische Welt. Erschienen im Propyläen Verlag, Berlin, Frankfurt, Wien.
Dr. phil. Bleicken, Jochen et altera, 1963: Propyläen-Weltgeschichte - Rom. Die römische Welt. Erschienen im Propyläen Verlag, Berlin, Frankfurt, Wien.
Liberati, Anna Maria und Bourbon, Fabio 1996: Rom. Weltreich der Antike. Erschienen im Nebel Verlag, Erlangen. Englischer Originaltitel: Ancient Rome.
Mommsen, Theodor 1953: Römische Geschichte. Erschienen im Buchclub EX LIBIRS, Zürich.

