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Entwicklung der Dampfmaschine nach James Watt Als um 1800 das Patent von James Watt auslief wurde der Markt geradezu überfüllt mit jenen Erfindern, die die Dampfmaschine verbessern wollten. Nur wenige brachten es aber über die Druckschrift, in denen ihr Produkt angepriesen wurde, hinaus. Wir wollen hier keinen exakten historischen oder technischen Abriss über die Entwicklung der Dampfmaschine liefern und erlauben uns deshalb nur einige ganz wenige Erfindungen zu erwähnen. Die Entwicklung der nicht-kondensierenden Hochdruckdampfmaschine James Watt nahm schon 1769 die Idee der Hochdruckdampfmaschine in sein Patent auf. Allerdings nicht, um solche Maschinen selber zu bauen, sondern um anderen diesen Weg durch das Patent abzuschneiden. Es schien ihm unmöglich Zylinder und Kolben zu bauen, die bei so hohem Druck noch genug dicht hielten. Auch blieben ihm sicher die Kesseldetonationen von einigen Savery-Maschinen im Gedächtnis.
Er beschäftigte sich schon sehr früh mit dem Bau von Hochdruckdampfmaschinen. Viele Kritiker glaubten aber lange nicht, dass eine Hochdruckdampfmaschine tatsächlich Arbeit verrichten könnte. Trevithick fand in Südwale einen Grubenbesitzer der sich standhaft weigerte zu glaube, dass eine Lokomotive die durch eine Hochdruckdampfmaschine betrieben wurde, 10 Tonnen auf seiner 10 Meilen langen Güterbahn ziehen konnte. Trevithick konnte mit ihm eine Wette beschliessen, baute danach die erste Lokomotive überhaupt und gewann die Wette.
Der Erfolg seiner Lokomotiven hielt sich allerdings in Grenzen. 1808 versuchte er erneut auf sich aufmerksam zu machen. Er mietete einen der grössten Bauplätze Londons und baute dort eine kreisförmige Schienenanlage auf. Gegen Eintritt konnte jedermann seine neue Lokomotive «Catch me who can» bestaunen. Eine Fahrt damit war im Preis einbegriffen. Die Vorstellung brachte jedoch nicht den nötigen Erfolg und Trevithick wand sich bald anderen Aufgaben zu.
Wesentlich vorangetrieben wurde der Bau von Lokomotiven durch George Stephenson. Seine ersten Versuche brachte allerdings nicht den erhofften Erfolg. Die Grubenbesitzer konnten keinen Vorteil des Dampfbetriebes gegenüber der Zugkraft der Pferde sehen. Es folgten weitere Lokomotiven die auf kurzen Kohlenbahnen verwendet wurden. Nicht nur Stephenson sondern viele andere trugen zur weiteren Entwicklung bei. 1829 konnte man sich entschliessen zwischen den beiden Haupthandelsstädten von England, Liverpool und Manchester, einen Schienenstrang zu bauen. Die Linie war allerdings schneller fertig, als dass man einen konkreten Vorstellung hatte, wie der Betrieb aussehen sollte. Es gingen viele Ideen bei der Direktion ein, den meisten mangelte es allerdings an der praktischen Durchführbarkeit. Die besten Chancen gab man einer Reihe von stationären Dampfmaschinen, die mittels Seile die Wagen ziehen sollten. George Stephenson war es zu verdanken, dass wenigstens ein Preisausschreiben auf brauchbare Lokomotiven ausgesetzt wurde.
Es folgten einige Patentlokomotiven von Stephenson die wir hier aber nicht näher beschreiben.
moderne Dampflokomotiven Eine moderne Dampflokomotive besteht aus einer doppelwirkenden Dampfmaschine die mechanisch direkt auf die Treibräder wirkt. In einem Kessel wird Wasser erhitzt - das durch Röhren im Zick- Zack über dem Feuer geführt wird, um die Oberfläche zu vergrössern – so dass Dampf entsteht. Die Dampfzufuhr wird über einen Schieber geregelt, welcher über ein Handrad vom Maschinisten so eingestellt werden kann, dass die Lokomotive entweder vorwärts oder rückwärts läuft.
Quellen: Conrad Matschoss - Die Entwicklung der Dampfmaschine Dean Server - Dampflokomotiven, Dampfschiffahrt Robert H. Thurston - The growth of the steam-engine (online) Hugh Odom - The Ultimate Steam Page (online) Suche...
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