![]() | |||||||||||||||
Denis Papin war ein Assistent von Huygens. Er lernte dort die Pulvermaschine kennen. Die Leistung dieser Maschine war aber alles andere als zufriedenstellend. Papin konnte wenigstens den Betrieb der Maschine etwas sicherer machen, indem er eine Zündpfanne entwickelte. Aber immer noch war das Zünden der Maschine lebensgefährlich, weil das Material die gewaltigen Explosionen nur schlecht aushalten konnte. Papin erinnerte sich seiner Erkenntnis über Wasser: Er wusste, dass Wasser mittels Feuer «elastisch wie Luft» gemacht werden konnte und er wusste auch, dass man diesen Vorgang auch umkehren konnte. Er wollte deshalb eine Maschine erfinden, in der das Wasser die «vollständige Leere&187; hervorbringt.
Seine Maschine war jedoch noch alles andere als befriedigend: Die Leistungsfähigkeit war eingeschränkt, weil alle Funktionen in einem Gerät vereint waren (Kessel, Zylinder und Kondensator), das erwärmt und gekühlt werden musste. Ausserdem war die Maschine bloss durch die Luft gekühlt. Er entwickelte auf dem Papier noch eine verzahnte Kolbenstange, die beim Heruntergleiten des Kolbens, dem Arbeitstakt der Maschine, ein Zahnrad antreiben konnte. Zur Ausführung fehlten im jedoch die technischen Mittel. Es liess sich kein Handwerker auftreiben, der ein Exemplar davon herstellen hätte können und Papins Geschick reichte bloss für die physikalischen Versuchsapparate in seinem Labor. Papin liess sich davon jedoch nicht entmutigen, ihm war die Dampfkraft sowieso nicht so wichtig: Er wendete sich wieder anderen Maschinen zu und konnte mit ihnen viele Erfolge verbuchen. Ein paar Jahre später erhielt Papin einen Auftrag vom Landgrafen von Kassel: Er sollte eine Maschine bauen, die Wasser auf eine bestimmte Höhe fördern sollte. Der Landgrafen übernahm die Kosten für den Bau seiner Dampfpumpe. Papin erfand dabei ein paar wichtige technische Details: Er entwickelte einen freischwimmenden Kolben, der die Kondensation des Dampfes beim Zusammentreffen mit dem Wasser verhindern sollte. Im weiteren erfand er ein Sicherheitsventil, das den maximalen Dampfdruck begrenzte. Die Verbindungen in der Dampfpumpe hielten jedoch nicht, Ventile leckten und der Landgraf verlor bald das Interesse an Papins Forschungen. Quellen: Conrad Matschoss - Die Entwicklung der Dampfmaschine Robert H. Thurston - The growth of the steam-engine (online) F.Calcagno & S.M. Calizzano - Steam engines (online) Suche...
Nach Oben © 2000 by ThinkQuest team C006011 | |||||||||||||||


