Während der vielen Millionen Jahre der Urgeschichte entwickelte sich der Mensch vom Menschenaffe. Während dieser Zeit wurden einfache Werkzeuge entwickelt, die zur Lebensunterhaltung verwendet wurden. Um zu überlegen, mußten sich die Menschen Nahrung schaffen. Zu der Zeit haben sie alles Eßbare gegessen, was sie finden konnten: von Larven zu Leoparden zum Mammut. Obwohl das Essen natürlich davon abhing, wo man lebte, war die Nahrung im großen und ganzen überall ähnlich. Mit Ausnahme von Australien, Japan, Ostkanada, Madagaskar, Teile vom Nahen Osten und Nordwestafrika, wurde das Mammut überall gejagt.

Vor 30 Millionen Jahren wurden zuerst kleine Tiere gejagt wie z.B. Eidechsen, Stachelschweine, Schildkröten, Eichhörnchen, Maulwürfe, Insekten (diese werden auch heute noch in manchen Kulturen gegessen) und Larven.

Im Laufe der nächsten drei Millionen Jahre lernten die Menschen viele neue Methoden ihre Beute zu töten, was ihnen bei ihrer Essenjagd sehr behilflich war. Jäger töteten größere Tiere oft indem sie Steine auf sie warfen. Schlußendlich erfanden sie Werkzeuge wie Speere und Pfeile, die es ihnen erlaubte noch größere Tiere zu töten. Trotz dieser Waffen mußten die Menschen sehr geschickt sein, wenn sie erfolgreich bleiben wollten. Besonders die Augen-Handkoordination war wichtig für die vorgeschichtlichen Jäger.

Die Jäger mußten nicht nur wissen wie man Tiere tötet, sondern sie mußten auch erkennen bei welchen Tieren sie überhaupt eine Chance hatten. Ein guter Jäger erkannte welches Tier entweder schwach oder unachtsam war und dadurch leichter getötet werden konnte. Es war viel ungefährlicher solche Tiere anzugreifen.

Wenn die frühen Menschen es geschafft haben ein großes Tier umzubringen, hatten sie noch weitere Probleme: Wie konnte so ein schweres Stück Fleisch zurück zur Höhle getragen werden und wie konnte man verhindern, daß nicht das meiste Fleisch verderben würde? Das erste Problem wurde so gut wie möglich gelöst, indem jeder soviel wie möglich mitschleppte. Doch wußten sie noch nichts von Kühlschränken oder vom Einsalzen und so ist einfach ein großer Teil ihrer Beute verdorben. Daher war es so wichtig, daß sie so nahe wie möglich bei Tieren und Pflanzen lebten, von denen sie sich ernähren konnten.

Die Strände, Bäche, Flüsse und Seen waren auch eine Nahrungsquelle. Es war leicht Muscheln zu sammeln. Um kleine Fische zu fangen, bauten die Ureinwohner kleine Dämme aus denen die Fische nicht mehr davonschwimmen konnten. Größere Fische wurden im Wasser mit Lanzen erstochen oder mit Steinen erschlagen. Natürlich konnte man auch Fische nicht lange aufbewahren. Sie fingen schon am nächsten Tag an zu stinken.

Anfänglich wurden die Tiere, die sie gefangen hatten, einfach roh gegessen. Das Feuer wurde erst um ca. 500000 vor Christus von den Neandertalern brauchbar gemacht. Danach haben sie das Kochen erfunden. Die Lebenslänge der vorgeschichtlichen Menschen hat sich dadurch deutlich verlängert, da viele Bakterien durchs Kochen getötet wurden.

Das Braten über dem offenen Feuer war wahrscheinlich die erste Kochmethode. Experten glauben, daß diese Methode anfänglich durch Zufall entwickelt wurde. Ein Stück Fleisch ist vielleicht aus Versehen ins Feuer gefallen und die Menschen konnten es nicht mehr herausholen, bis die Flammen ausgelöscht waren.

Das Braten über dem offenen Feuer war wahrscheinlich die erste Kochmethode. Experten glauben, daß diese Methode anfänglich durch Zufall entwickelt wurde. Ein Stück Fleisch ist vielleicht aus Versehen ins Feuer gefallen und die Menschen konnten es nicht mehr herausholen, bis die Flammen ausgelöscht waren.

Alle Mitglieder der menschlichen Gemeinschaft waren wichtig für das Überleben aller. Die älteren Menschen blieben meist in der Nähe der Höhlen. Sie machten dort Werkzeuge, brauten Medizin, und brachten den Kindern bei was sie fürs Leben brauchten. Die Buben lernten zu jagen und den Mädchen wurde das Sammeln beigebracht.

Tiere wurden zu dieser Zeit auch gezähmt, was das Jagen dann natürlich vereinfachte. Das erste gezähmte Tier war der Asiatische Wolf. Aus ihm entwickelte sich im Laufe vieler, vieler Jahre der Hund. Der Wolf half den Menschen bei der Jagd. Diese Tiere halfen den Höhlenmenschen Nahrung zu fangen, anstatt Nahrung zu sein. Ein wichtiges frühes Haustier war der Elch. Elche tranken den Urin der Menschen, weil deren Salzstoffe für sie von Nutzen waren. Das Fleisch der Elche war eine gute Nahrung und aus den Knochen machten die Menschen einfache Werkzeuge.

Die Landwirtschaft war anfänglich wahrscheinlich ein glücklicher Zufall. Von Samen, die im Herbst aus Versehen auf die Erde fielen, entstanden im Frühjahr neue Pflanzen und brachten den Menschen mehr zu essen. Der Beginn der Landwirtschaft veränderte das Leben drastisch. Diese Zeit wird heute die jungzeitliche Revolution genannt, die irgendwo im Nahen Osten begann. Diese Veränderungen verbreiteten sich schnell und brachten mit sich eine andere Lebensweise. Die Jäger mußten nun nicht mehr so oft jagen gehen, weil sie sich auch vom Getreide gut ernähren konnten. Ansiedlungen wurden permanent, da man die Felder nicht mit sich bringen konnte. Es war auch nicht mehr länger notwendig, den herumziehenden Tierherden zu folgen. Städte entstanden und Kultur und Zivilisation konnten sich entwickeln. Da nicht mehr alle Männer und Frauen ganztägig mit der Nahrungssuche beschäftigt waren, hatten die Menschen zum ersten Mal Zeit Künstler, Töpfer oder Schreiner zu werden. Mehr und mehr Tiere wurden gezähmt, da es ungefährlicher war, diese Tiere zu schlachten als jagen zu gehen. Mit der Erfindung der Landwirtschaft endete die Vorgeschichte und Geschichte, und das schriftliche Festlegung der Zivilisation, begann.

Bereite einen frischen Elch in deinem Garten zu.
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