
Die eingeborenen Amerikaner, oder Indianer, wie sie heute öfter genannt werden, waren die ersten Menschen, die Nordamerika bewohnt haben. Obwohl wir sie heute unter einem gemeinsamen Namen kennen, gibt es in Wirklichkeit viele, sehr unterschiedliche Stämme, dessen Sitten und Gebräuche sehr sich voneinander sehr unterscheiden. Ihr Lebensstil und was sie aßen hing davon ab wo sie wohnten.
Die Indianer hatten schon sehr früh die Landwirtschaft entdeckt. Obwohl sie auf diesem Gebiet keine Vorbilder hatten, wurden sie dennoch erfolgreiche Bauern. Einige Indianer lebten in den Wäldern oder Gegenden mit reicher Erde im östlichen Nordamerika, und andere wohnten in den Flachländern in der Mitte des Kontinentes oder im gebirgigen Westen des Landes.
Die Indianer der Flachländer waren vor allem Jäger, da sich die karge Erde nicht besonders gut für die Landwirtschaft eignete. Trotzdem bauten sie Mais an. Hauptsächlich aber leben sie vom Fleisch der Tiere, die sie jagten. Der Büffel war ihre wichtigste Beute, doch sie brachten auch andere Kleintiere auf die Strecke.
Die Indianer im Osten Nordamerikas lebten ein ganz anderes Leben von den Flachlandindianern. In dem reichen, fruchtbaren Boden konnte jegliche Sorte von Gemüse angebaut werden. Sie pflanzten Mais, Kürbis und Bohnen, um nur einige ihrer Lieblingspflanzen zu nennen. Außerdem säten sie Gerste und Weizen. Das Klima war auch günstig und die dortigen Indianer hatten im allgemeinen große Ernten. Sie jagten auch Tiere, die in dieser Umgebung lebten. Unter ihnen gab es Wild, Elche und viele Kleintiere wie Hasen und Eichhörnchen. 
Die Indianer kamen auch früh auf den Gedanken Tiere ans häusliche Leben zu gewöhnen. Die Tiere konnten ihnen bei der Arbeit helfen und boten ihnen ihre Milch, ihr Fleisch, Dünger und ihr Fell.
Alle Indianer verwendeten entweder Pfeil und Bogen oder einen Speer, wenn sie jagen gingen. Die Indianer fanden auch andere Methoden Tiere zu töten. Einige zwangen ganze Herden von Büffeln über eine Klippe. Die Tiere hatten keine Überlebenschance. Doch die Indianer verschwendeten nie ihre Beute. Jedes Teil der Tiere wurde zu irgend einem Zweck verwendet. Sie waren gute Jäger und mußten daher selten Hunger leiden.
Die Indianer lebten ein sehr komplexes Leben in Verbundenheit mit der Natur. Sie zeigten den ersten Europäern viel, das ihnen das Überleben möglich machte. Auch heute, in einer Zeit wo wir die Umwelt mehr und mehr zerstören, versuchen wir von den Indianern zu lernen, wie wir das Land nützen können ohne es zu zerstören.

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