
Wie sich die Nahrung mit der Zeit verändert hat! Heute beeinflußt uns unsere Ernährung mehr denn je. Besonders die Wissenschaft und die Wirtschaft haben unsere Erkenntnis und Auffassung vom Essen verändert.
Die Veränderungen in der Landwirtschaft sind enorm. Anstatt rechtlose Leibeigene und überarbeitete Bauerngehilfen, gibt es heutzutage (besonders in der USA) riesen mechanisierte Mega-Bauernhöfe. Zum Beispiel gibt es Hühnerhöfe, wo 90000 Hennen täglich eine Million Eier legen (zB ?Egg City? außerhalb von Los Angeles). Die Hennen leben in kleinen Käfigen und haben überhaupt keine Freiheit. Wenn sie es nicht schaffen 11 Eier pro Tag zu legen, wird aus ihnen Suppe gemacht. Tierschützer protestieren gegen eine solche inhumane Art der Hühnerhaltung.
Die Familienbauernhöfe und Plantationen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts gibt es zwar noch, doch verkaufen immer mehr Bauern ihre Höfe. Es ist sehr schwierig als Kleinbauer zu überleben. Viele Bauernhöfe gelten heute schon als geschichtliche Touristenattraktion.
In der Vergangenheit war es das Land das bestimmte was die Menschen zu essen hatten, heute hängt das nur noch vom Geld ab. Fortschrittliche Methoden machen es möglich fast in jedem Klima und Geologie Landwirtschaft erfolgreich zu betreiben. Die Pampas in Südamerika und die Prärie in Nordamerika sind nun riesen landwirtschaftliche Gebiete.
Internationale politische Spannungen bewirkten, daß sich manche Länder bezüglich Essen total unabhängig gemacht haben. Alles was sie produzieren, essen die Leute im eingen Land. Der Mangel an frischem Wasser hat im Nahen Osten oft zu Konflikt geführt. Um Pflanzen anzubauen, braucht man Wasser. Kein Land will abhängig sein von einem anderen.
Andere Länder wiederum produzieren mehr Lebensmittel als sie brauchen können. Lebensmittelhandel bringt viel Geld für sie ein. Doch Länder der dritten Welt sind oft zu arm um genug Samen zu kaufen. Wenn wir alle heute vergügbaren Möglichkeiten ausnützen würden, könnte ein Land der Größe Englands ca. 250 Millionen Leute ernähren. Ob alle chemischen und biologischen Änderungen wirklich auf Dauer der Natur gut tun, bleibt bisher unsicher.
Manche Bauern ändern ihre Bebauungsverfahren in einerem kleineren Maßstab. Ein Bauer zum Beispiel, hält in seinem Obstgarten Hühner. Sie fraßen die Falläpfel, manches Unkraut und Schädlinge und düngten nebenbei die Bäume. Andere Unkräuter wurden Futter für die Kühe.
TDie Mega-Bauernhöfe haben aber einen anderen Weg gewählt. Chemische Dünger und Schädlingsbekämpfung brachten mit sich die grüne Revolution. Leider haben diese Chemikalien auch oft schwere negative Folgen. Das bekannteste Beispiel dafür ist DDT, das im Jahre 1970 in den USA verboten wurde. DDT tötete zwar viele Schädlinge, aber es war auch sehr schädlich für nützliche Tiere. Manche Tierarten leiden noch heute unter the Folgen von DDT.
Um mehr und bessere Pflanzen zu produzieren, haben Wissenschaftler versucht die Planzen genetisch zu verändern. Sie verbinden dabei Gene von verschiedenen Pfanzen, damit die neue Pflanzen die besten Qualitäten beider Planzen hat. Zum Beispiel kreieren sie dadurch Tomaten, die trotz Frost gedeihen, oder solche, die enorm viel produzieren. Genetische Veränderungen haben mehrere ungewöhnliche Pflanzen hergestellt. Heute kann man ?Broccoflower? (= Broccoli und Blumenkohl), und ?Pluot? (=Pflaume und Aprikose) in manchen Lebensmittelgeschäften finden. Kritiker warnen aber von den Risiken, die genetisch veränderte Früchte und Gemüse mit sich bringen können. Da wir noch keine Langzeiterfahrung damit haben, wissen wir nicht wie sie sich auf Dauer auf den Körper auswirken. Letztes Jahr, beim World Trade Organization Treffen in Seattle (USA) protestierten viele gegen genetisch veränderte Nahrungsmittel. Auch in Europa gibt es viele Bedenken solchem Obst und Gemüse gegenüber. Verteiler und Großbauern, die solche Lebensmittel verkaufen, behaupten, daß und dadurch keinerlei Schaden zugefügt wird.
Totz der riesen Fortschritte bezüglich der Nahrungsproduktion in den vergangenen Jahrzehnten, gibt es weiterhin Hunger in der Welt. Ein großes Problem ist Zugang zu all diesem Reichtum. Die Nahrung muß oft weit transportiert werden und das ist teuer. Die Ärmsten der Welt kämpfen heute immer noch mit dem Verhungern, doch für die meisten ist das kein Problem mehr. Ganz im Gegenteil. Viele haben jetzt so viel zu essen, daß Überernährung in der industriellen Welt zu einem großen Problem geworden ist. Herzversagen, hoher Blutdruck, Übergewicht,? sind nur einige der Krankheiten. In Ländern wo Überernährung ein großes Problem geworden ist (besonders in der USA) ist das Diäteln zur Besessenheit geworden. Extreme Diäten führen oft zu anderen Gesundheitsproblemen wie Anorexia oder Bulimia. Diese Krankeiten führen auch zur Unterernährung.
Supermärkte sind ein Symbol des Überflußes den es zur Zeit in den entwickelten Ländern gibt. Die ersten Supermärkte entstanden in den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Viele lange und hohe Regale stellen die Unmengen von Lebensmittel zur Schau, die uns heute zur Verfügung stehen. Schon lange müssen wir uns nicht mehr um unsere eigene Herstellung der Nahrungversorgung kümmern und viele Menschen sind sich kaum mehr bewußt woher die Lebensmittel kommen.
Lang zur Vergangenheit gehören auch die Zeiten als Frauen stundenlang über einem großen Kessel gestanden sind. Seit den siebziger Jahren gibt es den Mikrowellenherd. Es ist eine Art rechteckige Schachtel in der man in kurzer Zeit Essen aufwärmen oder kochen kann. Das Prinzip des Mikrowellenherds ist einfach: Energiewellen erregen die Wassermoleküle in der Speise die gekocht werden soll. Die Bewegung der Moleküle produziert große Hitze und das Essen wird gekocht.
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Fast weltweit gibt es auch Schnellimbißrestaurants (zB McDonald´s), wo ein schnelles und relativ billiges, doch ungesundes Essen in Minuten zu erhalten ist. Man muß nicht einmal aus dem Auto aussteigen, wenn man dort was zum Essen kauft.
Das Moderne Zeitalter brachte mit sich riesige Veränderung bezüglich landwirtschaftlicher Techniken, Lebensmittelherstellung und verteilung und dadurch können die ansteigenden Einwohnerzahlen der ganzen Welt gesättigt werden. Werden wir in der Zukunft die ansteigende Nachfrage weiter versorgen? Entstehung durch die neuen Herstellungsverfahren zunehmende Risiken? Wir wissen nocht nicht was die Zukunft bringen wird.
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Mache Feta und Basilius Pizza Pizza, vegetarisch, wenig Fett... kann es eine modernere Nahrung geben?
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