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Warnung

Manche Insekten Tarnen sich nicht, sondern zeigen sich regelrecht. Zum Beispiel die Wespe sagt mit ihren Warnfarben aus, dass sie einen giftigen Stich hat. Aber nicht alle Tiere, die solche Warnfarben oder Zeichnungen haben sind giftig, Beispielsweise die Schwebefliege hat keinen giftigen Stich wie die Wespe, sie ist ganz harmlos. Sie ahmt die Wespe nur zu ihrem Schutz nach.

Schwebefliege
Foto: D. Kaden
Wespe

Bei den Stabschrecken gibt es eine Art, die besonders auffällt, nämlich die Peruanische Farnschrecke (Oreophoetes peruanas)

Wie man auf diesem Bild sieht, ist diese Schrecke besonders schön. Diese Warnfarben bedeuten bei allen Tieren: Achtung, ich bin giftig oder ungeniessbar! Bei den Phasmiden trifft meist das Zweite zu, denn sie können ihrem Angreifer ein Sekret aus bis zu 30cm entgegen spritzen! Man kann sich das wie einen schwachen "Pfefferspray" vorstellen. Das ist eine mögliche Verteidigungsstrategie.

Die Wandelnden Blätter haben keine solche Techniken wie die Peruanische Farnschrecke, denn sie sind ja durch ihre Blattnachahmung perfekt getarnt.

Die Gespenstschrecken haben ebenfalls wie die "Wandelnden Blätter" keine Warnfarben oder Zeichnungen.

Wir können also feststellen, dass man Warntechniken meist nur bei Stabschrecken sehen kann.

Aktualisiert: Don, 10. Aug 2000 / Team: C003908