Das sogenannte Reader’s Theatre, Theater des Lesers, ist die einfachste Form, ein Stück aufzuführen. Hierbei werden kaum Kostüme benötigt, da deren einzige Aufgabe ist, die verschieden Figuren erkennbar zu machen. So genügt beispielsweise eine einfache Papierkrone, um Königin Kleopatra hervorzuheben.

 Die meisten Akteure im Reader’s Theatre gebrauchen Pantomime, um ihre Gedanken Handlungen hervorzustreichen. So kann der Akteur z. B. tun, als ob er eine Schriftrolle lese, ohne wirklich etwas in der Hand zu halten. Ein Mörder kann einen Dolchstoß mit einer raschen, nach unten gerichteten Handbewegung simulieren.

Szenendekor wird sehr selten benutz, dagegen aber sehr häufig Toneffekte, welche dann aber möglichst verschieden sein sollten. Bei „Cleopatra's Conquest”, kann man beispielweise Trompetenklang ertönen lassen, wenn ein Bote eintrifft, oder Schluchzen, wenn Pompejus ermordet wird.

Eine andere Form des Reader’s Theatre ist das Hörspiel. Hierbei sind dann allerdings die Toneffekte von äußerster Wichtigkeit, da sie dem Zuhörer die einzige Möglichkeit bieten, wahrzunehmen, was nicht unbedingt im Dialog erwähnt wird.