Epilog
Nach
der Szene des Wutanfalls ihres Bruders, kehrte Kleopatra zu ihrem Palast zurück
und wurde wieder als Königin eingesetzt. Sie nahm eine leidenschaftliche
Beziehung zu Julius Caesar auf, der wesentlich älter als sie war.
Ein
Fest wurde gehalten, um die Versöhnung der königlichen Familie zu begehen. Dem
Historiker Plutarch zufolge, entdeckte während des Festes der Barbier Caesars,
ein scheuer Mann, der aber auch ein aufmerksamer Zuhörer war, eine Verschwörung,
welche von Achillas und Potheinos gegen Caesar vorbereitet wurde. Caesar erfuhr
von diesem Plan und stellte eine Wache in der Festhalle auf. Diese tötete
Potheinos. Achillas floh zur Armee, wo er einen “gefährlichen und
zeitraubenden Krieg” gegen Caesar vorbereitete.
Kleopatras
Bruder Ptolemäus floh gleichfalls, um sich dem Feldzug des Achillas anzuschließen.
Dieser wurde besiegt, und Ptolemäus ertrank im Nil. Sein schwerer Panzer hatte
ihn daran gehindert, sich über Wasser zu halten.
Kleopatra
und Caesar bekamen einen Sohn, den Kleopatra Caesarion nannte. Caesar kehrte mit
ihr nach Rom zurück. Auch wenn Kleopatra sich als Römerin bezeichnete, so
wurde sie nicht von der Gesellschaft akzeptiert. Caesar gewann immer mehr Macht,
wobei Kleopatra ihm als Beraterin diente. Er plante, nach Ägypten zurückzukehren,
noch kurz bevor er am 15. März 44 v. Chr. ermordet wurde.
Kleopatra
floh aus Rom und kehrte mit ihrem Sohn nach Alexandria zurück. Als Markus
Antonius dort ankam, wurde er zu Kleopatra gebracht soll dort sich in sie
verliebt haben. Sie bekamen Zwillinge – ein Junge und ein Mädchen.
Aus
politischen Gründen heiratete Antonius Oktavia, die Tochter des Oktavius, eines
politischen Rivalen. Doch die Liebe zu Kleopatra brachte ihn zurück nach
Alexandria. Sie bekamen einen zweiten Sohn, Ptolemäus Philadelphos.
Die
tragische Geschichte von Kleopatra und Antonius wurde zur Basis des bekannten
shakespearischen Dramas.