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Zeitnehmer Der erste Zeitnehmer war das menschliche Auge. Es war ohne Zweifel zuverlässig, aber die Übertragung zur Hand ist nicht unter Kontrolle. Muybridge's Faden war 1879 der erste Zeitnehmer. Das Starttor, ebenfalls aus der Zeitfotografie abgeleitet, wurde von E.J Marej 1881 erstmals verwendet. Seit den Zwanzigerjahren wurden ebenfalls pneumatische Schläuche verwendet. Die Lichtschranke erschien etwa um dieselbe Zeit. Sie wird so genannt, weil zur Markierung der Referenzlinie ein Lichtstrahl auf eine Fotozelle gerichtet wird, wie der Faden von Muybridge. Der fotoelektrische Effekt, der eine von Licht erzeugte Elektronenemission aus Metallen darstellt, wurde schon 1835 von César Béquerel beschrieben und 1873 von Willoughby Smith verwendet. Philipp Leonard, ein Schüler von Heinrich Hertz studierte diesen Effekt 1892. Die Theorie wurde 1914 von Albert Einstein formuliert. Seine revolutionäre Theorie der Lichtquanten stellte die Lehre der Lichtwellen in Frage und diente auch als Grundlage zur Entwicklung des Fernsehens. Für die Pferderennbahnen in Nordamerika war, K. Croock 1929 der Erste, der diese Erkenntnisse für die Zeitmessung und zur Ermittlung des Gewinners anwandte. In den Vierzigerjahren wurde erstmals infrarotes oder "unsichtbares" Licht eingesetzt. Der Messstrahl konnte jetzt nicht mehr durch Tageslicht gestört werden. Die ersten mobilen Infrarotzellen wurden an den Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz eingesetzt. Mit dieser Technik konnte allerdings nur ein Punkt und ein Athlet gemessen werden. Um Parallelmessungen mit mehreren Athleten durchzuführen, diente die Zielfotografie. 1880 wurde sie durch die Erfindung des Sofortbildes eingeführt und verwendet heute digitale Bilder. |
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