Schwimmen

 

 

Bei der modernen Zeitmessung ist der Schwimmer für die Zeitmessung selbst verantwortlich. Er muss die Anschlagplatte (touch pad) berühren, um den Chronometer zu stoppen. Zudem ist diese automatisch und elektronisch ermittelte Zeit offiziell. Sie hat gegen die von Auge gestoppte Zeit vorrang.

 

Zeitmesssystem

Das Zeitmesssystem koppelt Zeitmessfunktionen und die elektronische Datenverarbeitung. Es sammelt alle Informationen während des Wettkampfes wie z.B. die Zeiten, die Punkte, etc...
Nachdem ein Wettkampf abgeschlossen ist übermittelt das Sytem (z.B. ARES 21) die Informationen an die verschiedenen Aussenstationen (Anzeigetafeln, Medien, Zentralcomputer und Bildschirme) Die Informationen, die das Zeitsystem speichert können nicht modifiziert werden, so kann niemand die Ergebnisse manipulieren.

Der Start

In den Freistil-, Brust- und Schmetterlings-Schwimmwettbewerben erfolgt der Start vom Startblock (starting block), bei den Rückenschwimm- und Lagenstaffelwettbewerben vom Wasser aus. Der Mann, der den Start aus löst, auch Starter genannt ist alleine für den Start verantwortlich.

Startvorgang:
Sobald sich kein Schwimmer mehr bewegt, betätigt er ein Kommando, das ein akustisches und optisches Signal sowie die Zeitmessung auslöst (start system). Bei einem Fehlstart, den nur der Starter feststellen kann, wird das Rennen nicht mehr abgebrochen. Der Schwimmer, der den Fehhlstart ausgelösthat wird disqualifiziert.

 

 

Wettkampf

Staffelwettbewerbe
Die Mannschaft jenes Schwimmers, dessen Füsse den Kontakt zum Startblock verlieren, bevor sein Mitstreiter die Anschlagplatte berührt, wird disqualifiziert. Dies wird mit Zeitmesssystem und einer Hochgeschwindichkeitskamera überprüft.

Anzeige der Zwischenzeiten
Bei Wettbewerben bis 400m übermittelt das Zeitmesssystem an die Anzeigetafeln die Zwischenzeiten. Während des Rennens werden Rang und Zeiten in der Reihenfolge der Bahnen angezeigt. Die Zwischenzeiten werden nich nur vom Reglement verlangt, sie verleihen dem Rennen auch mehr Spannung. Die Schwimmer und ihre Trainer verfügen dadurch über eine umfassende Information, insbesondere wenn ein Olympia- oder Weltrekord möglich scheint. Die Zeit des ersten Schwimmers einer Staffel kann als Rekord zählen, auch wenn seine Manschaft disqualifiziert wurde.

Der Zieleinlauf
Bei Berühren der Anschlagsplatte am Ziel stoppt der Schwimmer die Zeitnahme. Die Hochgeschwindigkeitskameras halten den Einlauf ebenfalls fest. Sie liefern ein Bild in einer Präzision von 1 Hundertstelsekunde. Die Anschlagsplatte misst mit einer Genauigkeit von 1 Tausendstelsekunde. Das Reglement erlaubt jedoch keine Publikation der Tausendstelsekunde, aus einem einfachen Grund. Die verschiedenen Becken sind oft nicht genau 50 Meter lange. Die Toleranz der Beckenlänge, die zwischen 0-3 Zentimeter liegt, wird nur selten eingehalten. Dadurch kann man die Genauigkeit auf die Tausendstelsekunde nicht garantieren.

 

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