Quantensprünge

 

Seit den Olympischen Spielen von Los Angeles 1932 hat die Zeitmessung eine gewaltige Entwicklung durchgemacht. Die Quantensprünge wurden jedoch alle Mitte des vergangenen Jahrhunderts vollzogen. Wichtige technologische Neuerungen waren der Wechsel von der manuellen zur vollautomatischen Zeitmessung (Mexiko Stadt 1968) der Einsatz von photoelektronischen Zellen zum Erfassen nacheinander einlaufender Läufer (St. Moritz 1968) Quarzgestützte Messungen von Hunderstelsekunden (Helsinki 1952) sowie die Zielfotographie (London 1948) im Fachjargon Fotofinish genannt.

 

Timrecorder 1952

In den Jahren vor Los Angeles 1932 gehörte die Zeitmessung zu den Aufgaben der Kampfrichter die die Zeiten auf ihren eigenen Uhren stoppten. Damals war erst mal ein privates Unternehmen mit der offiziellen Zeitmessung für Olympische Spiele beauftragt worden. Das Unternehmen war mit 80 Stoppuhren, einem Uhrenmacher und dem Chronographen-Kaliber 1130 vertreten. Dies erlaubte eine Messgenauigkeit von einer Zehntelsekunde, ein Mass, das für alle Sportarten galt.

 

Chronometer 1932

- manuelle Zeitmessung

An der Schwelle des dritten Jahrtausends sind die Ansprüche an den Zeitmesser wesentlich gestiegen. Neu zum Einsatz kommen in Sydney sogenannte Transponder für Rad- und Laufdisziplinen sowie GPS- gestützte Systeme für die Segeldisziplinen.

 

Transponderinstallation

   

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