Bieler Lauftage


In Biel/Bienne (Schweiz) finden jedes Jahr die Lauftage statt. Der traditionelle 100 km Lauf ist immer noch die Hauptattraktion des Anlasses. Gestartet wird in einem Feld mit bis zu 4000 Läufern. Das Rennen startet um 22 Uhr und dauert maximal bis am nächsten Nachmittag um 14Uhr. Es wird durch die Nacht gerannt, weil dann die Temperaturen dann am erträglichsten sind. Immer häufiger wird dieses Rennen auch von Ausländern bestritten, wie z.B. der diesjährige Sieger Victor Wayne Hickey aus Kanada.

Streckenkarte

 

Zeitmess-System

Die Zeitmessung übernimmt die eine Firma. Sie stoppt die Zeit mit dem sogenannten ChampionChip- System Die ChampionChip-Technologie funktioniert auf der Basis der berührungslosen Identifikation. Jeder Athlet trägt einen sogenannten Transponder - je nach Sportart am Schuh, am Knöchel oder am Rad. Beim Überqueren der am Boden ausgelegten Leseantennen wird der Athlet durch das System mit einer genauen Zeit registriert. Die Antennen sind in 2m langen und 1m breiten Tartan-Matten eingegossen. So lassen sich Systeme von 2m, 4m oder gar 8m Breite zusammenstellen. Sie sind resistent gegen Wasser und Schmutz und können problemlos von Motorfahrzeugen überfahren werden. Die Lesesysteme sind Online mit dem Auswertungsrechner gekoppelt, dadurch können die erfassten Daten unmittelbar ausgewertet und stehen ohne Verzögerung für die Darstellung auf Anzeigetafeln, Speaker-Systemen, usw. zur Verfügung. Die Chips sind zweckmässig gebaut und wiegen lediglich 6g

 

Uebertragungswagen beim Start mit Transponder

ChampionChip-System

Das ChampionChip-System hat sich in verschiedenen Sportarten zu einem weltweiten Standard entwickelt. Zahlreiche Zeitnehmer auf allen Kontinenten arbeiten mit dieser Technologie und bilden so ein einzigartiges Netzwerk. Der Laufchip (Gewicht 6g) erreicht - je nach Umgebungsbedingungen - eine Lesehöhe von 40-80cm.Vorteile des Systems: Jeder Athlet wird beim Überqueren der Leseantennen automatisch und ohne aktive Mitwirkung erkannt und registriert. Somit lassen sich Start- und Durchgangskontrollen, Rundenzeiten, usw. ohne Eingriff in den sportlichen Ablauf erfassen. Das System spielt seine Stärken insbesondere bei grossen Massen von Sportlern aus. Je nach Konfiguration können bis 1'000 und mehr Läufer/innen pro Minute registriert werden. Dadurch ist es möglich bei Marathons für jeden Läufer eine persönliche Startzeit beim Überqueren der Startlinie zu erfassen.

 

Standard-Chip für Laufsport

 

Zielbereich

Bei Laufveranstaltungen sind keine Einlaufkanäle mehr notwendig. Der Zielbereich wird übersichtlicher und der Personalbedarf wird drastisch gesenkt. Die Möglichkeit der vollautomatischen Registrierung der Athlet/innen eröffnet vielfältige Möglichkeiten der Informationsverarbeitung (Anzeigetafeln, Speaker, Online-Internet, usw.) Zu beachten gilt Jeder Transponder muss auf die Startnummer des Athleten codiert werden. Die Abgabe der Transponder muss demnach so organisiert sein, dass jeder Athlet den ihm zugeteilten Transponder erhält. Es muss sichergestellt werden, dass möglichst alle ausgegebenen Chips wieder eingesammelt werden. Der Ersatz von verlorenen Chips ist kostspielig. Einsatz- möglichkeiten Im Laufsport wird der Transponder im Schuhbändel eingefädelt.

 

 

 

Ziel

Durchgangszeiten

Die Erfassung von Durchgangs- oder Rundenzeiten sowie das offene Ziel ohne Einlaufkanäle sind weitere Vorteile des Systems. An Duathlon- und Triathlonveranstaltungen ist das System zum Standard geworden. Dabei können auch bei hohen Durchlaufdichten die einzelnen Disziplinenzeiten - und je nach Bedarf auch die Wechselzeiten - ohne Eingriff in den Wettkampf ausgewiesen werden. Der Transponder wird in ein Klettband eingeschleift und am Knöchel befestigt. In der Regel wird diese Technologie dann eingesetzt, wenn eine Startkontrolle (nur Kontrolle der Anwesenheit) oder eine persönliche Startzeit (Zeit läuft für jeden Athleten effektiv erst ab Überqueren der Startlinie) benötigt wird.

 

 

Chip am Schuh

 

Eindücke

 

   

 
Top-Ten der 100km Gewinner

Männer

6:37 Peter Camenzind, Zürich (CH) 1996
6:38 Robert Schläpfer, Aroso (CH) 1986
6:42 Robert Schläpfer, Aroso (CH) 1985
6:42 Peter Rupp, Langnau a.A. (CH) 1984
6:45 Hans Schnyder, Oberlinsbach (CH) 1987
6:47 Peter Rupp, Langnau a.A. (CH) 1983
6:49 Konrad Frei, Hochwald (CH) 1999
6:50 Markus Engeler, Richterswil (CH) 1992
6:51
Peter Camenzind, Zürich (CH)
1991
6:52 Peter Camenzind, Zürich (CH) 1990
6:53 Andreas Ostertag, Egg (CH) 1993
6:56 Markus Engeler, Richterswil (CH) 1989
6:56 M. Sommer, Schwaikheim (D) 1994
6:56 Markus Engeler, Richterswil (CH) 1995

Frauen

7:37 Brigit Lennartz, Sankt Augustin (D) 1997
7:51 Brigit Lennartz, Sankt Augustin (D) 1990
7.59 Rösli Brechbühl, Konolfingen (CH) 1989
8:05 Genoveva Eichmann, Vingelz (CH) 1984
8:09 Brigit Lennartz, Sankt Augustin (D) 1995
8:10 Elke Hiebl, Bodenmais (D) 1999
8:12 Jutta Philippin, Reinningen (D) 1995
8:16 Brigit Lennartz, Hennef (D) 1993
8:17 Agnes Eberle, Zuzwil (CH) 1985
8:22 Katharina Janicke, Weinsheim (D) 1987
8:23 Brigit Lennartz, Siegburg (D) 1996
8:25 Agnes Eberle, Zuzwil (CH) 1986
8:25 Rösli Brechbühl, Konolfingen (CH) 1992
 

 

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