|
DIE REISEN
Im Mittelalter ist es schwierig zu reisen und die Menschen die es tun sind sehr wenige. Reisen bringt grosse Unannehmlichkeiten mit sich. Alle Strassen sind im Sommer staubig und im Winter schlammig. Im Flachland braucht man einen ganzen Tag um 20 - 25 km zurueckzulegen.
Leute die ein Pferd oder einen Wagen besitzen reisen etwas besser und sie koennen so 40 km am Tag zuruecklegen. Leider sind es wenige die ein Transport- oder Zugtier besitzen. Eine andere grosse Gefahr ist es Raeubern und Dieben zu begegnen, jederzeit dazu bereit dir jegliches Gut zu rauben. Deshalb reist man nur in dringenden Faellen.
Die einzigen haeufig Reisenden sind die Haendler: sie versorgen mit Gewuerzen und anderen Gegenstaenden die Doerfer, und sie befoerdern sie von einem Dorf zum anderen. Dazu reisen sie ueblicher Weise mit einer Gruppe von Personen fast immer mit Soeldnern, die ihr Leben verteidigen. Die Haendler reisen im allgemeinen zu Pferd oder in grossen Wagen auf denen sie die Vorraete und Handelsgueter befoerdern.
Diese kleinen Karovanen, auch wenn diese gut verteidigt sind, werden oft von Raeubern angegriffen, die es vorziehen sie anzugreifen und nicht die armen Fusswanderer.
Die Haendler reisen auch oft zuSchiff, denn sie koennen auf diese Weise eine groessere Strecke zuruecklegen und eine schwerere Last befoerdern. Die Schwierigkeiten die eine Seereise bereitet sind andere, jedoch ebenfalls gross: die schwerwiegendsten sind die Pluenderung durch Piraten und die Stuerme.
Der grosse Glauben der Glaeubigen im Mittelalter veranlasst die Glaeubigen zu langen Pilgerreisen. Die Reiseziele sind wichtige Heiligtuemer, entfernte Kirchen, Geburts- oder Sterbeorte von Heiligen.
|