© Corel Die FIDE Schachregeln


Die deutsche Fassung wurden aus der SSB Agenda 2000, Seite 2.03 - 2.21, entnommen. Die Anhänge wurden zum Teil gekürzt.

In diesen Regeln werden Personenbezeichnungen und ihre Führwörter so verwendet, dass sie unterschiedslos das männliche und das weibliche Geschlecht mit einschliessen.


Vorwort ©ArtToday

Die Schachregeln können weder alle Situationen, die sich im Lauf einer Partie ergeben können, erfassen, noch können sie alle Verfahrensfragen regeln. In Fällen, die nicht durch einen Artikel der Schachregeln geklärt sind, sollte es möglich sein, durch das Studium entsprechender Situationen, die von den Schachregeln erfasst werden, zu einer korrekten Entscheidung zu gelangen. Die Schachregeln setzen voraus, dass der Schiedsrichter das notwendige Sachverständnis, ein gesundes Urteilsvermögen und absolute Objektivität besitzen.

Eine allzu ins einzelne gehende Regelung könnte dem Schiedsrichter seine Entscheidungsfreiheit nehmen und könnte ihn somit daran hindern, eine sportliche, logische und den besonderen Gegebenheiten angemessene Lösung zu finden.

Die FIDE appelliert an alle Schachspieler und Föderationen, sich dieser Auffassung anzuschliessen. Eine angeschlossene Föderation hat das Recht, detaillierte Schachregeln einzuführen, vorausgesetzt dass diese:

  1. in keiner Weise mit den offiziellen Schachregeln der FIDE in Konflikt treten,
  2. nur im Gebiet der betreffenden Föderation Anwendung finden,
  3. weder für Wettkämpfe, Meisterschaften und Qualifikationsturniere der FIDE noch für Titel oder Wertungsturniere der FIDE gelten.

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