XiangQi (Chinesisches
Schach)
Die Unterschiede zwischen
XiangQi und internationalem Schach
- Es wird auf einem Brett mit den Massen 10x9 anstatt 8x8 gespielt
(10 horizontal).
- Beim Chinesischen Schach wird nicht wie bei uns auf den Feldern, sondern
auf den Linien gezogen.
- Anstatt auf einem kontinuierlichem Feld zu spielen, ist das chinesische
Schach in der Mitte durch einen Fluss getrennt; den Figuren ist es erlaubt,
entlang der Ufer zu ziehen.
- Anders als die gut proportionierten Figuren die wir im Internationalen
Schach benutzen, sind die Steine im Chinesischen Schach flach. Darauf
sind Zeichen, die den Rang kennzeichnen.
- XiangQi ersetzt die Läufer und die Dame durch Kanonen, Minister
und Elefanten.
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Die Spielsteine
- König [1 pro Seite]
- Turm [2 pro Seite]
- Wachen [2 pro Seite]
- Bauern [5 pro Seite]
- Minister [2 pro Seite]
- Kannonen [2 pro Seite]
- Springer [2 pro Seite]
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Die Gangart der Figuren
- Könige können nur einen Schritt sowohl horizontal als auch
vertikal ziehen. Das jedoch nur innerhalb der quadratischen Fläche
(die mit dem X darin). Die feindlichen Könige können einander
nicht ansehen weil der König, der auf den Weg des gegnerischen
Königs zieht, geschlagen wird. Mindestens eine Figur von jeder
Spielseite muss den König abdecken.
- Türme ziehen so weit sie können horizontal und vertikal.
- Die Wachen besetzen ebenfalls das k=F6niglich X-markierte Quadrat.
Sie k=F6= nnen nur einen Schritt diagonal ziehen.
- Bauern ziehen nur einen Schritt pro Zug. Solange der Bauer den Fluss
noch nicht überquert hat, kann er nur vorwärts ziehen. Doch
wenn er einmal über den Fluss gezogen ist, besitzt er auch die
Möglichkeit, horizontal zu ziehen. Bauern können nie rückwärts
ziehen.
- Die Minister dürfen nur auf ihrer Brettseite ziehen, mit anderen
Worten, sie können den Fluss niemals überqueren. Sie ziehen
zwei Schritte pro Zug und zwar diagonal (zwei vorwärts oder rückwärts
und dann zwei Felder links oder rechts).
- Die Kanonen ziehen genau wie unsere Türme. Nur beim Schlagen
ist es etwas anders. Wenn sie eine Figur schlagen wollen, müssen
sie dazu eine andere Figur (egal ob vom Gegner oder die Eigene) überspringen.
Diese Figur (sie muss zwischen dem Turm und der zu schlagenden Figur
sein) wird Kanonenberg genannt.
- Die Springer ziehen einen Schritt in irgend eine Richtung und dann
ein weiterer Schritt diagonal vorwärts. Ein Springer kann nicht
in die Richtung ziehen, welche von einer angrenzenden Figur blockiert
wird.
- Die Figuren im Chinesischen Schach schlagen genau gleich wie in internationalen
Schach. Seine eigenen Figuren darf man nicht schlagen. Der König
ist im Schach, wenn ihn eine gegnerische Figur im nächsten Zug
schlagen könnte. Dieses Schach muss umgehend aufgehoben werden,
sonst ist das Spiel verloren.
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Ein paar Eckwörter des
XiangQi
Schlagen
- Seine Figur auf das Feld der gegnerischen Figur stelen und diese vom
Feld nehmen.
- Jagd
- Seine Figur so platzieren, das eine gegnerische Figur (nicht aber
der König) im nächsten Zug geschlagen werden kann.
- Blockieren
- Seine Figur in eine solche Position bringen, das die gegnerische Figur
nicht in eine bestimmte Richtung ziehen kann.
- Opfern
- Seine Figur doethin stellen, wo sie vom Gegner geschlagen werden kann.
- Austausch
- Nichts anderes als ein abtauschen von zwei (gleichwertigen) Figuren.
- Schach
- Seien Figur in eine Position bringen, in der sie den gegnerischen
König im nächsten Zug schlagen kann.
- Schachmatt
- Das ist ein Schach, welches vom Gegner nicht aufgehoben werden kann.
- Mit Schach drohen
- Ein Zug am Anfang einer Sequens, die möglicheweise zum Matt
führt.
- Stiller Zug
- Ein Zug machen der weder schlägt noch jagt noch blockiert noch
Schach setzt noch opfert noch abtauscht noch Matt in ein paar Zügen
droht.
- Geschützt
- Die Figur, die geschlagen werden will ist durch eine andere Figur
gedeckt, so dass sie im Schlagfall zurücknehmen kann.
- Ewiges Schach
- Eine Figur gibt schach, der König wehrt das Schach ab, die Figur
gibt wieder schach, ...
- Ewige Jagd
- Eine Figur greift eine gegnerische Figur an, die gegnerische Figur
bringt sich in Sicherheit, dieselbe Figur wird wieder angegriffen,.
...
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Regeln, denen man sich bewusst
sein sollte
- Wenn Sie und ihr Gegner dieselbe Regel zur gleichen Zeit verletzt,
kann das Spiel unendschieden gegeben werden.
- Wenn Sie oder ihr Gegner ewiges Schach geben und der Andere hebt
das Schach immer wieder auf, so muss der Schachgebende damit stoppen
oder er verliert er das Spiel.
- Falls Sie oder ihr Gegner die Regeln verletzen, aber die andere Seite
tut dies nicht, so muss die Seite, welche die Regeln verletzt, dies
sofort ändern, sonst das Spiel ist für sie verloren.
- Wenn Sie Ihre eigene Figur berühren, müssen sie damit auch
ziehen.
- Wenn Sie eine gegnerische Figur berühren, so müssen sie
diese schlagen.
- Wenn Sie Ihre eigene Figur berühren und dann die Figur des Gegners,
dann müssen Sie die gegnerische Figur mit der eigenen, von Ihnen
berührten Figur, geschlagen werden. Falls das nicht möglich
ist, müssen Sie die gegnerische Figur mit einer anderen Figur schlagen.
Falls das auch nicht möglich ist, so müssen Sie die von Ihnen
berührte Figur ziehen.
- Berühren Sie die Ihrige Figur gleichzeitig mit der gegnerischen
Figur, so wird dies gleich wie der obige Fall behandelt.
- Die Vereinigung des Chinesischen Schachs in Hong Kong erschuf diese
Regel.
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