Shogi (Japanisches Schach)
- Unterschiede zwischen Shogi und internationalem Schach
- Die Spielfiguren
- Die Gangart der Figuren
- Unendschieden
Unterschiede zwischen Shogi und internationalem Schach
- Shogi wird auf einem 9x9 Brett, im Gegensatz zum internationalen 8x8 Brett, gespielt.
- Im Gegensatz zu uns hat jeder Spieler 20 statt 16 Steine.
- Alle Steine haben die selbe Farbe. Man erkennt die verschiedenen Seiten an der Richtung die die Steine haben.
- Die Steine sind flach. Darauf stehen ihre Japanischen Namen.
- Goldene Generale, Silberne Generale und Lanzen ersetzen die Dame.
- Nicht nur Bauern, sondern alle Steine, mit ausnahme der Goldenen Generale und Könige, können umgewandelt werden.
Die Spielfiguren
- Springer (Keima) [2 pro Seite]
- Turm [1 pro Seite]
- Läufer [1 pro Seite]
- König (Osho) [1 pro Seite]
- Goldene Generäle (Kinsho) [2 pro Seite]
- Silberne Generäle (Ginsho) [2 pro Seite]
- Bauern (Fu) [9 pro Seite]
- Lanzen (Kyosha) [2 pro Seite]
Die Gangart der Figuren
- Die Springer ziehen ein Schritt nach rechts oder nach klinks und dann zwei vorwärts.
- Die Türme können sowohl vertikal als auch horizontal so weit ziehen wie sie wollen; ihr Weg muss dabei frei von gegnerischen und eigenen Steinen sein.
- Die Läufer können so weit wie sie wollen diagonal ziehen, so lange die in frage kommenden Felder nicht besetzt sind.
- Die Könige ziehen einen Schritt in jede Richtung.
- Die Goldenen Generale ziehen ebenfalls einen Schritt in jede Richtung, aber nicht diagonal rückwärts.
- Die Silbernen Generale können einen Schritt vorwärts oder diagonal ziehen, aber nicht seitwärts oder horizontal rückwärts.
- Bauern ziehen immer nur einen Schritt vorwärts.
- Die Lanzen können so weit es ihnen möglich ist vorwärts ziehen.
- Die Springer sind die einzigen Figuren die andere Figuren überspringen können.
- Die drei Reien die am weitesten von der Startposition entfernt sind nennt man Beförderungszone. Wenn eine Figur in diese Beförderungszone zieht, dann kann die Figur verstärkt werden. Diese Beförderung ist nur dan verbindlich wenn die Figur keinen anderen legalen Zug mehr machen kann. Eine Figur wird umgedreht, wenn sie befördert wird. Ihr neuer Name steht auf der Unterseite.
- Beförderte Springer, Lanzen, Bauern und Silberne Generale ziehen wie Goldene Generale.
- Beförderte Türme ziehen weiterhin so wie früher, können nun aber auch ein Schritt diagonal ziehen.
- Beförderte Läufer haben die Möglichkeit so zu ziehen wie normale Läufer, sie haben aber die Option, einen Schritt horizontal oder vertikal zu ziehen.
- Alle Steine schlagen auf die gleiche Art wie sie ziehen. Geschlagene Steine gehören dem feindichen Spieler. In einem späteren Zug können die geschlagenen Steine wieder auf das Brett gesetzt werden. Jedoch in ihrem nichtbeförderten Status. Das nennt man "Fallen lassen". Steine dürfen nicht fallen gelassen werden wenn sie ihren nächsten Zug nicht ausführen können oder wenn sie den gegnerischen König schach stellen und dieser es nicht parieren kann. Fals die fallen gelassene Figur ein Bauer ist, kann diese nur auf einer vertikalen Reihe platziert werden. Dies kann nur getan werden, solange kein anderer, nichtbefördeter Bauer des jeweiligen Spielers auf dieser Reihe steht.
Unendschieden
In diesem Spiel gibt es nur sehr wenige Unentschieden. Aber es gibt Fälle, in denen es vorkommt.
- Sennichite
- Wenn eine Stellung (auch die Steine in der Hand) vier mal vorkommt, mit dem selben Spieler an der reihe, so ist das Spiel unendschieden. Dies nennt man "Sennichite". Es gibt eine Ausnahme: Wenn diese vierfache Sellungswiederholung aufgrund eines konstitutieven Schachs zustande kam, so verliert der Spieler die Partie, welcher die Schachs gegeben hat.
- Jishogi
- Wenn beide Spieler ihren König in die Beförderungszone bewegt haben oder wenn sie dazu gezwungen wurden und wenn die Könige nicht schachmat gesetzt werden können, ist das Spiel unendschieden. In diesem Fall können sich die Spieler darauf einigen, ihre Spielsteine zu zählen. Dabei zählen die Türme und die Läufer 5 Punkte, die Könige 0 Punkte und alle anderen Figuren 1 Punkt. Beförderte Figuren werden nicht beachtet. Nur falls beide Spieler mindestens 24 Punkte haben endet das Spiel unendschieden. So etwas nennt man Jishogi. Wenn ein Spieler weniger hat als 24, dann verliert er.
Sicherlich kann ein Spieler sich weigern seine Steine zu zählen (zuwenig Punkte; noch chancen matt zu setzen; Materialgewinn in Aussicht). In vielen Fällen weigert sich ein Spelet die Figuren zu zählen (z.b. er hat zuwenig Punkte für das Remis). In diesem Fall endet das Spiel und die Steine werden gezählt nachdem ein Spieler alle seine Figuren sicher in der Beförderungszone platziert hat.