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kultur traditionen |
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Alphorn |
Eine Schweizer Tradition ist das Alphorn blasen. Ein Alphorn ist etwa 2,5m lang. Trompeten-Spieler sollten eigentlich auch Alphorn spielen können. Das Alphorn kann man nur mit den Lippen spielen. |
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Hornussen |
Dieser Sport - eine Mischung aus Golf und Hockey wurde wohl im 17. Jh. erfunden. In den ländlichen gebieten ist dieser Mannschaftssport noch immer von Bedeutung. Ueblicherweise finden die Wettkämpfe zwischen Dörfern statt. Früher arteten die Begegnungen oft in wüste Schlägereien aus.
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Waffenlauf |
Auch wenn das Land seit 1848 (Bürgerkrieg, Sonderbund) nie mehr in einen aktiven Krieg verwickelt war, haben wir eine gut organisierte Milizarmee. Das bedeutet , dass alle jungen Männer zur Armee gehen müssen. Die erste Ausbildungsphase (Rektrutenschule) dauert etwa 4 Monate. Später müssen die Soldaten jedes Jahr zwei Wochenlang "in den Dienst". Die gesamte Dauer des Militärdienstes ist 300 Tage für einen normalen Soldaten. Jeder Schweizer Soldat hat seine Ausrüstung zu Hause. Schiesübungen sind obligatorisch. Durch diese Einbindung der Armee ins öffentliche Leben ist auch eine kuriose Sportart entstanden: Waffenlauf. Die Distanzen sind zwischen 20 und 25 km und das Gewichtz des Gepäcks mit dem gewehr ist 6.2 kg. Es gibt mehrere Wettkämpfe und eine offizielle Meisterschaft. |
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1. August |
Der August beginnt immer mit einem grossen Knall in der Schweiz; der 1. August ist der Schweizer Nationalfeiertag und üblicherweise lassen die Schweizer dabei für mehrere Millionen Franken Feuerwerk in die Luft. Vor rund 700 Jahren haben die ersten drei Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden sich zusammengeschlossen und den Eid geleistet, für einander da zu sein und einander zu helfen und vor allem keine fremden Richter zu dulden. Daher feiern wir den ersten August mit einem grossen Feuer und Feuerwerk. |
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St. Valentins Tag: |
Dieser amerikanisch-englische Brauch wurde auch in der Schweiz mehr und mehr zur Tradition. An diesem Tag senden Leute einander Valentinskarten und Geschenke, an Ehemännern und Frauen, Freunden und Freundinnen. St. Valetin ist der Heilige der Liebe und der Valentinstag ist am 14. Februar. |
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Fasnacht |
Die Fasnacht (Karneval) beginnt am 11. November (hier in Spreitenbach). In verschiedenen Gegenden wie z.B. in basel gibt es an der Fasnacht grosse Umzüge. Die Kinder verkleiden sich als Tiere, Stras, monster oder sonst was. Während dem Umzug spielen die Teilnehmer verschiednen Instrumente wie Trommel, Klarinette, Flöte und Trompete. Sie werfen Süssigkeiten auf die Zuschauer. manchmal gibt es auch Clowns, welche die Zuschauer in eine BAdewanne voller Konfetti zerren. |
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Sechseläuten |
Dieser Zürcher Brauch bedeutet wirklich "um sechs Uhr die Glocken läuten". Die örtlichen Zünfte führen einen langen Umzug in historischen gewändern durch. Der Umzug endet auf einem grossenPlatz am See wo ein riesiges Reisigfeuer aufgeschichtet ist. Ganz oben steckt ein Schneemann (aus Papier). Sein Kopf ist mit Feuerwerk gefüllt. Die Zeit zwischen dem Anstecken des Feuers und der Explosion des Kopfes zeigt an wie schnell des Frühling und dann der Sommer eintreffen werden..Das Fest feiert das Winterende und findet eine Woche nach Ostern statt. |
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Muttertag |
Muttertag ist immer am ersten Sonntag im Mai. Kinder geben ihrer Mutter Geschenke wie Karten, Blumensträusse, Schokolade oder etwas anderes um "Danke" zu sagen. |
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Samichlaus |
Sankt Niklaus kommt schon am 6. Dezember. Er kommt nicht vom Nordpol sondern aus dem Schwarzwald in Süddeutschland. Das ist wenigstens was die Kinder glauben. In Wirklichkeit gibt es zahlreiche
Sankt-Niklaus-Gesellschaften, welche diese Rolle
übernehmen. In Spreitenbach haben wir eine sehr grosse
Organisation mit mehr als 20 Niklaus-Figuren. Man kann
sie und ihre Helfer regelrecht buchen. Einer davon ist ein
schwarzer Knecht mit schwarzem Umhang - er ist
ein freund von Nikolaus und spricht überhaupt nie.
Natürlich haben die Buben und Mädchen oft Angst,
weil sie nicht wissen ob der mitgeführte Sack ihnen
guten Schleckereien bringt oder ob er sie darin in
den Schwarzwald fortschleppen will. (Uuhhhh)... Dann verteilt er Belohnungen wie Orangen, Mandarinen, Schokolade, Nüsse und andere Süssigkeiten. In manchen Familien ist es Brauch, dass die Kinder die Schuhe vor die Türe stellen. Sie wissen, dass wenn sie brav sind, ihnen Sankt-Niklaus die Schuhe mit feinen Sachen füllen wird. |
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1. Advent |
Der erste Advent ist am ersten Sonntag im Dezember. An diesem Tag zündet man ein Kerzchen am Adventskranz an. Auf dem Adventskranz sind vier Kerzen. Man kann jeden Sonntag ein weiteres Kerzchen anzünden und wenn alle vier Kerzen brennen ist Weinachten. |
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Weihnachten |
Weil Sankt-Niklaus schon am 6. Dezember gekommen ist, kann er nicht auch noch als Weihnachtsmann auftreten. Dafür gibt es nun das Christkind - es ist ein Engel, welcher die Kinderwünsche erfüllt. Es ist weiss angekleidet mit Flügeln und Heiligenschein. Natürlich hat noch niemand das Christkind gesehen - aber die Kinder glauben daran. So wird am 24. Dezember der Weihnachtsbaum dekoriert und am Abend dürfen die Kinder nicht mehr in den Raum hinein. Dann läutet plötzlich ein Glöcklein und alle rennen zum Weihnachtsbaum. Alle Geschenke liegen unter dem Baum und die Kerzen brennen (meistens sind es echte Kerzen). Das fenster ist offen und jemand sagt den Kindern:"Kommt schnell, schau, das Christkind ist soeben hinausgeflogen, cih sah es weg fliegen...." - so kommen die Weihnachtsgeschenke bei uns an. |
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Sylvester |
Am 31 Dezember feiern wir das neue Jahr mit Champagner oder Kinderwein und Feuerwerkskörpern. |
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Drei Könige |
Am Tag vor "Drei Könige" sind alle Bäckereien voll von Königskuchen. Das ist ein süsses Hefeteiggebäck mit Weinbeeren. Es besteht aus einer bestimmten Anzahl von kleinen, semmelartigen Brötchen. Man kann sie einfach auseinanderbrechen. In einem teil des Kuchens steckt eine kleine Plastikfigur - man muss also vorsichtig essen. Wer den König in seinem Kuchenstück findet, darf eine goldene Krone tragen. Gleichzeitig darf diese glückliche Person einen Tag lang über die ganze Familie regieren. |
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© gregory
egli, julien manenti, thomas salletmeier |
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