Mumien - Die Mumifizierung

Wenn ein Ägypter gestorben war, wurde er von seinen Angehörigen, nach einer angemessenen Trauerfrist, zum sogenannten Reinigungszelt gebracht. Solche "Empfangskapellen", leichte Konstruktionen aus Stangen und Stoff, gab es am Westufer des Nils an vielen Stellen. Sie standen auf Terrassen, zu denem vom Anlegesteg der Boote breite Rampen hinaufführten.

Das Reinigungszelt war der Ort, an dem der Tote, wie der Name schon sagt, einer sorgfältigen rituellen Reinigung unterzogen wurde. Die eigentliche Mumifizierung ging aber nicht hier, sondern in einer benachbarten Mumienwerkstatt vonstatten. Dort wurde der Leichnam auf einen hölzernen oder steinernen Tisch mit Abflüssen gelegt. Die nun folgende Arbeit der Mumienmeister umfasste folgende vier Schritte:

Diese Arbeit dauerte im Gesamten mindestens sechs Wochen. Für Ärmere gab es jedoch auch abgekürzte Verfahren, bei denen im einfachsten Falle die Eingeweide an Ort und Stelle gelassen wurden.

Die Entwicklung
Der Grund, Die Entwicklung, Die Mumifizierung, Die weiteren Arbeiten, Die Mundöffnung
Die weiteren Arbeiten

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