Einige Grosse Staedte Bulgariens

 

Sofia

Sofia ist die Hauptstadt der Republik Bulgarien mit etwa 1 350 000 Einwohnern. Die Stadt ist das groesste politische, Wirtschafts-und Kulturzentrum. Dort haben sich seit undenklichen Zeiten Wege aus allen Richtungen der Balkanhalbinsel gekreuzt. Dort sind Eroberer und Verteidiger des bulgarischen Bodens aufeinander gestossen. Die Stadt entstand als eine thrakische Siedlung im 8.-7. Jh. vor Christi. Spuren des Lebens von Thrakern und Roemern, Byzantinern und Slawen, Tuerken und Protobulgaren sind in den heutigen Pulsschlag der Stadt verflochten. 250 archaeologische, historische und architektonische Denkmaeler harmonieren mit einer modernen Stadt. Eines der monumentalsten Gebaeude nicht nur in Sofia, sondern auf der gesamten Balkanhalbinsel ist die Alexander-Newski-Gedaechtniskirche. Sie wurde vom bulgarischen Volk als Zeichen der Dankbarkeit fuer die russischen Soldaten errichtet, die Bulgarien von der osmanischen Fremdherrschaft befreit haben. Die Ikonen und Wandmalereien der Kirche sind bemerkenswert. In der Krypta der Kirche befindet sich die wertvollste Sammlung bulgarischer Ikonen. Eine Fahrt zu den Sehenswuerdigkeiten der Hauptstadt wird die Gaeste sicher in das Viertel Bojana fuehren, wo das wertvollste Denkmal der mittelalterlichen bulgarischen Architektur und Malerei befindet: die Kirche von Bojana.

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Sofia ist am Fusse des Witoscha-gebirges. 20 km vom Zentrum entfernt befindet sich das Erholungszentrum “Aleko-Stastliweza”.

Die historischen, kulturellen und archeolegischen Denkmaeler in der alten und jungen Sofia bilden ein harmonisches Ganzes mit dem modernen Gepraege der Stadt. Diese Harmonie schlaegt eine Bruecke zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit der Haupstadt

 

Plowdiw

Plowdiw, die zweitgroesste bulgarische Stadt mit etwa 500 000 Einwohnern. Sie ist auf den beiden Ufern des Maritza-Flusses auf drei Huegeln gelegen.Am beeindrueckendsten ist das sich ueber der Stadt erhebende antike Theater mit seinem fszinierendem, mit Marmorstatuen verzierten Bogengang. Hier koennen sich die Freunde des Theaters und der Oper ihrer beliebten Kunst erfreuen. Die Altstadt von Plovdiv ist eine Art lebendiges Museum, architektonisches Phaenomen, dessen imposanten Haeuser aus verschiedenen Stilepochen ein harmonisches Ganzes mit den bescheidenen kopfsteingepflasterten Gassen bilden. Die Architektur der Plowdiw-Haeuser aus der Wiedergeburtszeit ist bemerkenswert. Aus Stein ist nur der Sockel. Die beiden Wohnetagen bestehen aus Fachkonstruktionen. Die Erker sind fuer beide Etagen charakteristisch. Das erste Stockwerk traegt kleinere, zierlichere Erker. Die Erker am zweiten Stockwerk sind vergleichsweise staerker vorgelagert und mit vielen Fenstern , deren renaissanceartigen Holzrahmen als typisches Merkmal der Plowdiw-Haeuser gelten. Sie werden von schraeg gelagerten Holzsockeln getragen, die bei etwas spaeter gebauten Haeusern verputzt und, wie auch die ganze Fassade, mit Pflanzen- und Linienornamenten bemalt wurden. Die Plowdiw-Haeuser uebten einen Einfluss auf die Architektur der Kleinstaedte entlang dem Balkangebirge. Erwaehnenswert sind die bemalten Haeuser in Panagjuriste, Karlowo, Kalofer, Kasanlak und einige Haeuser in Kopriwstiza.

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Plowdiw ist eine Stadt mit einer spezifischen Atmosphaere. Der Charm der modernen Stadt ist einmalig. Hier werden viele Kulturtreffen und Ausstellungen organisiert. Plowdiw ist auch eine Messestadt.

 

Warna

Warna ist die drittgroesste Stadt in Bulgarien und die groesste an der Schwarzmeerkueste. Die Stadt ist im 7. Jh. als griechische Kolonie Odessoss gegruendet. Auf den Ruinen von Odessos errichteten die Slawen eine neue Stadt und nannten sie Warna.

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Jetzt ist Warna ein wichtiges Industrie-, Handels-, Kultur- und Touristenzentrum. In der Naehe der Stadt befinden sich die Seebaeder “Goldstrand” und “Sv. Konstantin und Elena”, die weit ueber die Grenzen Bulgariens bekannt sind. Die Harmonie zwischen Natur und Architektur, das guenstige Klima lockt jaehrlich Hunderttausende bulgarische und auslaendische Urlauber an die Warnaer Schwarzmeerkueste. Die Stadt ist mit dem einzigen auf der Balkanhalbinsel Delfinarium beruehmt. Im Sommer werden viele Kulturfeste organisiert: das Musikfesival “Warnaer Sommer”, das Folklorefesival, die inernationale Biennale der Graphik, ein Theaterfestival usw. Es gibt viele interessante Sehenswuerdigkeiten in der Stadt: die roemischen Termen, das Museum fuer Geschichte und Kunst, das Ethnographische Museum, das Marinemuseum, das Planetarium.

 

Weliko Tarnowo

Weliko Tarnowo, die mitelalterliche Hauptstadt ist amphitheatralisch im malerischen Tal der Jantra gelegen. Den vebluefften Augen der zahlreichen Touristen eroeffnet sich ein wunderschoener Blick auf die Festungsmauern des historischen Huegels Zarewez, auf den alten Teil der Stadt mit engen Gassen und Haeusern ,die direkt in das felsige Ufer gehauen zu sein scheinen.

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Wahre architektonische Kunstwerke sind die Kirchen des beruehmten bulgarischen Meisters Koljo Fitscheto. In der Naehe gibt es mehrere Kloester. Ein ganz besonderes Ereignis ist fuer jeden Gast der Stadt die audiovisuelle Show ”Ton und Licht” auf dem Zarewez-Huegel.