Schmetterlinge: auf den Flügeln der Freiheit
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Schmetterlinge für Kids

Vom Ei zum Schmetterling
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Die Verwandlung des Schmetterlings vom winzigen Ei zum fertigen Falter ist einer der bemerkenswertesten Vorgänge der Natur. Sie wird Metamorphose genannt. Hier wird der Lebenszyklus des Eichenseidenspinners gezeigt. Klicke die Fotos an, um mehr zu erfahren.
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Schmetterling - zum Vergrößern anklicken  Raupe - zum Vergrößern anklicken
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Puppe von innen - zum Vergrößern anklicken
Ei
Ei - zum Vergrößern anklicken

Am Beginn eines jeden Schmetterlingslebens steht das Ei. Schmetterlingseier sind sehr klein und meistens braun, weiß, grün oder gelblich. Wenn sich das Tier darin entwickelt, ändert sich die Farbe des Eis. Es gibt eine Vielzahl von Formen neben der runden oder der ovalen. Die Eioberfläche zeigt meist Strukturen wie Rillen, Netze und manchmal sogar Stacheln. Schmetterlingseier sind zwischen 0,2mm und 3 mm groß, abhängig von der Schmetterlingsart.

Die meisten Schmetterlinge kleben ihre Eier direkt auf oder unter das Blatt einer geeigneten Pflanze. Ein Weibchen kann bis zu 1500 Eier in seinem Leben legen.





Raupe
Raupe - zum Vergrößern anklicken

Die Zeit bis die Raupe schlüpft kann 3 Tage bis zu einen ganzen Winter betragen. Wenn die Raupe bereit ist, beißt sie ein Loch ins Ei und kriecht heraus. Dann frißt sie den Rest des Eis als erste Mahlzeit. Sie frißt immer weiter, um möglichst viel Energie zu speichern, denn als Puppe wird sie nichts mehr fressen können. Da sie fast ständig fressen, wachsen Raupen sehr schnell. Sie müssen sich vier bis fünf mal häuten. Einige verändern mit der Häutung ihr Aussehen.

Seide spielt im Raupenleben eine große Rolle. Alle Raupen können Seide herstellen, einige mehr, andere weniger. Der Seidenfaden ermöglicht es der Raupe, sich auf glatten Oberflächen fortzubewegen. Er ist auch eine Art Sicherheitsleine, wenn die Raupe vom Blatt fällt. Mit Seide kleiden Raupen, die in Blättern leben, ihre Minen aus. Außerdem schützen Gespinste aus Seide vor Feinden.

Schließlich verwandelt sich die Raupe in eine Puppe. Dafür häutet sie sich ein letztes Mal. Die Puppe ist noch weich und beweglich, wird jedoch bald hart.

Das Raupenstadium kann je nach Art von einem Monat bis zu drei Jahren dauern. Raupen, die nur nährstoffarme Nahrung zu sich nehmen, brauchen länger, bis sie die Energie für die Verwandlung zum Schmetterling gespeichert haben.




Puppe
Puppe - zum Vergrößern anklicken

In diesem Stadium finden im Innern des Tiers große Veränderungen statt. Der Körper verwandelt sich in einen Schmetterligskörper. Der Schmetterling braucht dafür je nach Art eine Woche bis zu mehreren Monaten, in Ausnahmefällen bis zu sieben Jahre. Die benötigte Zeit hängt auch vom Klima ab.

Puppen von verschiedenen Schmetterlingsarten können sehr unterschiedlich aussehen, manche hängen an einem Zweig, andere stehen, von einer Art Gürtel gehalten, auf einem Ästchen, wieder andere vergraben sich im Boden. Puppen können sich weder bewegen noch fressen.




Schmetterling
Schmetterling - zum Vergrößern anklicken

Wenn die Verwandlung abgeschlossen ist, platzt die Puppenhaut auf und ein Schmetterling schlüpft heraus. Er pumpt Blut in die Adern seiner zerknitterten Flügel und breitet sie aus. Er läßt die Flügel hart werden und zieht dann das Blut wieder zurück in den Körper. Nach etwa einer Stunde kann er sich zum ersten Mal in die Lüfte erheben. Nun sucht er einen Partner, um sich zu paaren und selbst Eier zu legen.

Der Schmetterling lebt als Falter zwei bis vier Wochen, wenn er nicht überwintert.


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