Solarzellen
Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird es in der Bionik des Pflanzenbereichs
einen enormen Fortschritt geben.
Als Vorbild dient das Blatt einer Pflanze. Im Biologieunterricht lernte man, dass die
Chlororplasten in den Blättern aus dem Licht das auf die Blätter fällt, mit Hilfe von
Wasser und Kohlenstoffdioxid Traubenzucker und Stärke und Sauerstoff bilden. Die Stärke
und der Zucker sind die Energie- speicher und -lieferanten der Pflanze.
Bei einer Solarzelle aus Silicium wird Strom erzeugt. Die besten Zellen haben einen
Wirkungsgrad von ca. 20 - 25%. Ein Blatt dagegen hat einen Wirkungsgrad von bis zu 40%.
Also fast doppelt soviel wie eine künstliche Zelle. 1991 hat man es geschafft, eine
nahezu durchsichtige und umweltfreundlichere Solarzelle zu bauen. Diese brachte damals
einen Wirkungsgrad von 7% und; bei bewölktem Himmel brachte sie sogar mehr als doppelt
soviel Leistung als eine Silicium-Zelle.
Links ist die
Grätzel-Solarzelle im Querschnitt abgebildet. Sie ist in fünf Schichten aufgeteilt. Eine
Glasplatte mit einer Leiterschicht als Abdeckung, dann kommt
eine Jodlösung, ein Farbstoff
zur Absorbierung der blauen und roten Lichtstrahlen, eine Schicht Titandioxid
und schließlich nochmal eine Glasplatte mit einer Leiterschicht,
dass die inneren drei Schichten nicht austreten können.
Auf den Leiterschichten wird der gebildete Strom zu einem
Anschluss geleitet. Von dort kann er dann von einer Lampe oder anderen Stromabhängigen
Geräten verbraucht werden. Die Hauptarbeit zur Strombildung leisten die drei innersten
Schichten.
Rechts können Sie die Grätzel-Solarzelle in fertigem Zustand
betrachten. 
Ihre markannten Kennzeichen sind:
- Durchsichtigkeit,
- ein hoher Wirkungsgrad bei bewölktem Himmel
- und Umweltfreundlichkeit.

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