Forschung

Allgemein

1994/95 begann die Suche nach einem Impfstoff für sogenannte Langzeitüberlebende, bei denen AIDS bis zu 15 Jahren nicht ausgebrochen war. Wissenschaftler das Paul-Ehrlich-Instituts in Langen, Schweiz fanden heraus, dass ein Zellhormon die Affenart Meerkatzen vor AIDS schützt. Die Forscher suchten nach dem Gen, das für die Produktion das Hormons verantwortlich ist, um es gentechnisch nachzubauen. Sie hatten bis heute jedoch keinen Erfolg. Auch eine Impfung gegen AIDS stellte sich als problematisch heraus. Während die USA im Juni 1994 ihre Versuche wegen Erfolglosigkeit einstellte, plante die WHO (Weltgesundheitsorganisation) 1996 Impftests in Thailand und Brasilien. Doch die Entwicklung eines Impfstoffes , der vor einer Infektion schützt, ist schwierig, denn die Virustypen HIV I und HIV II bildeten bis 1995 zahlreiche Untergruppen. Es müsste also einen Impfstoff geben, der gegen alle diese Viren wirksam ist.

 

Heilung

Eine 100% Heilungschance besteht bis heute nicht. AIDS ist eine Krankheit, die auf jeden fall mit dem Tod endet. Doch es ist inzwischen Möglich, den infizierten Mensch mit der Kombination von zwei bis drei AIDS-Medikamenten zu behandeln. Dem Infizierten wird entweder nach Absinken der T-Helferzellen, unter einen Minimalwert, oder ab einer bestimmten Anzahl von AIDS-Viren im Blut (50000-100000 pro ml) eine virushemmende Kombination verabreicht.