Phaeton – Ein Sagenplanet

Die Frage, ob es Ausserirdische gibt, beschäftigt uns schon in der Beschreibung des Marses. Widmen wir uns hier den in unserer Phantasievorstellungen lebenden "Ausserirdischen": Gibt oder gab es solche, uns aus Sience Fiction-Filmen bekannte Figuren, wirklich?

Kürzlich gaben Forscher ihre Theorie bekannt:

Vor über 175 Millionen Jahren soll es eine zehnten Planeten in unserem Sonnensystem gegeben haben: Phaeton. Jedermann stellt sich da natürlich die Frage, wo Phaeton jetzt sei, falls es ihn tatsächlich gegeben hat. Die Antwort darauf ist leicht: Durch unbekannte Gründe prallte Phaeton mit einem Planetoiden zusammen - und er zerbarst in Millionen und Abermilllionen kleine Teile. Die beiden mächtigsten Überbleibsel von Phaeton kreisten jahrtausendelang um die Sonne - als glitzernde Feuerschweife, Kugeln aus Flammen und Eis. Aus einem dieser Stücke wurde später unser neunter Planet Pluto. Aus dem andern entstand der Morgenstern Venus; er kreiste in der Nähe der Sonne und hat mehrmals die Umlaufbahn der Erde gekreuzt. Jedesmal wurden bei seinem Auftauchen Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Die Gefahr war total real: Der Planet ha die Erde mehrmals angerempelt, sie wurde aus der Bahn geworfen. Das zumindest lässt sich dem Ipuwr-Papyrus aus Kairo entnehmen, demzufolge sich "das Land um und um drehte wie eine Töpferscheibe und die Erde vornüberstürzte".

Dieser Zustand des Taumelns und die Kippbewegungen verursachten apokalyptische Zustände: Erdbeben, Vulkanausbrüche, Sintfluten und weltweite Feuersbrünste. Inseln und ganze Kontinente versanken Meer, andere stiegen in die Höhe. Die Folgen dieses Zusammenstosses war aber auch sonst fatal: Es gab mehrere Klimakatastrophen, und auch der Lauf der Jahreszeiten geriet durcheinander: Das Jahr dauerte nicht 365 Tage, sondern war wesentlich kürzer. Somit wurden Sonnen- sowie Wasseruhren, Himmelskarten und Kalender unbrauchbar. Alle Kalender, welche vor dem 7. Jh. v. Chr. entstanden, stimmen mit heute nicht mehr überein. Erst um 800 v. Chr. war der kosmische Spuk vorbei. Aus dem Planeten "mit dem Feuerschweif" war der Planet Venus geworden.

Doch damit nicht genug: Forscher behaupten, dass auf Phaeton bis zur Kollision ein hochstehendes Volk lebte. Die Leute, welche Phaeton bewohnten, sollen sogar Planetoiden eingefangen haben, um deren Rohstoffe verwerten zu können, auch sollen sie "Terraforming", wie es die NASA für das Jahr 2100 plant, zum Mars betrieben haben.

Auf alten Sternkarten tauchen immer wieder zehn Planeten auf. Zeichneten die unbekannten Astronomen den Weltraum so, wie er einmal aussah?

Diese Fragen werden wohl noch einige Zeit, wenn nicht sogar für immer, nicht geklärt sein.

 

Noch eine wichtige Angabe zu diesem Bericht: Es ist wissenschaftlich nicht bewiesen, dass Phaeton und sein Volk tatsächlich existierten!

Oliver Flückiger

 

 

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