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Wie funktioniert eine Windkraftanlage?
Die Rotorblätter fangen den Wind auf und geben die Leistung auf die Nabe weiter. Die Nabe ist mit einer langsamlaufenden Antriebswelle (die nachfolgenden Teile sind in einer sogenannten Gondel = Gehäuse angebracht) verbunden. Diese Welle beinhaltet Hydraulikleitungen, welche die aerodynamischen Bremsen versorgen. Das Getriebe zwischen der langsamlaufenden und der schnellaufenden Antriebswelle bewirkt, dass die letztere Welle ca. 50mal schneller läuft als die erste Welle. Die schnellaufende Antriebswelle treibt einen elektrischen Generator an, der eine Leistung von 500 - 1500 kWh hervorbringt. Die schnellaufende Welle ist allerdings auch mit einer mechanischen Scheibenbremse bestückt, die zum Einsatz kommt, wenn die aerodynamische Bremse versagt oder die Anlage repariert werden muss.

Der Turm der Windkraftanlage trägt die Gondel und den Rotor. Üblicherweise wird ein hoher Turm verwendet, da mit steigender Höhe die Windgeschwindigkeit zunimmt. Ein modernes Windkraftwerk hat ein Turm von 40-60 Meter Höhe. Natürlich ist die Gondel nicht fest mit dem Turm verbunden. Sie kann sich und den Rotor nach dem Wind ausrichten und somit immer vom optimalen Wind profitieren.

 

Windenergieanlage (CH)

 

Damit die hinteren Türme in einem Windkraftwerk (Windpark) gleichviel Elektrizität erzeugen können wie die vorderen, müssen sie wegen dem Nachlauf ziemlich weit voneinander postiert werden. Windenergie allgemein
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