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| Niederdruck-Laufkraftwerke |
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Im Gegensatz zum Speicherkraftwerk arbeitet dieses Kraftwerk mit den Wassermassen der grossen Flüsse. Die Fallhöhe des Laufkraftwerks ist sehr gering, der Durchfluss des Wasser allerdings sehr hoch. Es werden wegen der kleinen Höhe (bis 25m) Kaplanturbinen eingesetzt. Der Vorteil dieses Kraftwerks besteht darin, dass es immer in Betrieb sein kann und somit die Stromherstellung rund um die Uhr möglich ist. Falls aber das Kraftwerk abgestellt ist fliesst das Wasser ungenutzt über die Wehr und wenn der Fluss wenig Wasser führt, ist die Elektrizitätsgewinnung nur bedingt realisierbar.
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Querschnitt/Schema
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| Pumpspeicherkraftwerke |
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Dieses Kraftwerk ist fast das gleiche wie das Speicherwerk. Wenn der Bedarf an Strom nicht sehr hoch ist, zum Beispiel in der Nacht oder an Wochenenden, wird beim Pumpspeicherwerk der Generator mit dem überschüssigen Strom angetrieben. Durch den Generator wird eine Pumpe angetrieben, die das Wasser von einem tiefliegenden Becken in ein höhergelegenes (Stausee) pumpt. Mit dieser Methode wird Energie wieder abgespeichert und kann zu einem anderen Zeitpunkt nochmals verwendet werden. Ausserdem verwendet man den gleichen Generator zur Stromerzeugung, wie auch zum Antreiben der Pumpe und das Wasser wird in den gleichen Leitungen vom und zum Stausee transportiert. Das heisst ein Pumpspeicherwerk braucht nicht sehr viel mehr Platz als ein Speicherkraftwerk. Allerdings kann von der zugeführten Elektrizität nur etwa 75 % zurückgewonnen werden. Ein solches Kraftwerk ist denoch sinnvoll, da die überschüssige Energie nicht einfach verloren geht.
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| Speicherkraftwerke |
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Vom Stausee gelangt das Wasser über einen Druckstollen und Druckschacht zum Kraftwerk. Dort trifft es auf eine Turbine, welche einen Generator antreibt, der Strom produziert.
Je nach dem der Druckstollen (wenig geneigt) und der Druckschacht (stärker geneigt) ein höheres oder niedriges Gefälle vorweisen, werden verschiedene Turbinen eingesetzt.
Die Peltonturbine kann bei grosser Fallhöhe eingesetzt werden und benötigt wenig Wasser, um angetrieben zu werden.
Die Francisturbine ist bis heute die am meist verbreitete Turbine. Früher wurde sie nur in Verbindung mit flachem Gefälle eingesetzt, aber heute kann sie Höhen von bis zu 700m bewältigen.
Die Kaplanturbine gleicht in ihrem Aussehen einer Schiffsschraube und wird eigentlich nicht in einem Speicherkraftwerk eingesetzt. Sondern nur in Laufkraftwerken mit einer maximalen Fallhöhe von 30m.
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Querschnitt/Schema
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Der Vorteil eines Speicherkraftwerks ist, dass es innert Minuten in Betrieb genommen werden kann und wenn das Kraftwerk abgestellt ist, fliesst kein Wasser ungenutzt vorbei. |
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