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| Die Entsorgung |
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Die kurzlebigen schwach-aktiven Abfälle, dazu gehören Isoliermaterial, Schutzanzüge, Papier, Werkzeuge usw., werden in einer speziellen Anlage verbrannt und in Stahlfässer abgefüllt. Die Rückstände der Reinigungssysteme sind kurzlebig mittel-akiv. Sie werden ebenfalls in Stahlfässer abgefüllt und zusätzlich mit Beton oder Kunststoff verfestigt.
Die kurzlebigen Abfälle werden zuerst im Zwischenlager beim AKW gelagert und gelangen erst von dort ins Endlager.
In einem Kernkraftwerk sind nur etwa 1% der entstandenen Abfälle kurzlebig schwach- oder mittelaktiv. Über 99% der Radioaktivität bleibt in den Brennelementen und ist langlebig mittlel- oder starkaktiv. Die Brennelemente bleiben mindestens 6 Monate im Atomkraftwerk, bis sie keine Wärme mehr abgeben. Danach werden sie in 120 Tonnen Spezialbehältern in die Wiederaufbereitungsanlage transportiert.
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| Die Wiederaufbereitung |
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Zuerst werden die Brennelemente drei Jahre in einen Lagerbecken aufbewahrt. In dieser Zeit zerfallen die radioaktive Stoffe noch mehr. Nun werden die Brennstäbe aufgeschnitten und in einem chemischen Vorgang aufgelöst. Die beiden Elemente Uran und Plutonium (ein neu entstandenes und spaltbares Element) werden chemisch voneinander getrennt. Diese beiden Stoffe verwendet man zur Herstellung neuer Brennelemente.
Die Stoffe, welche nun nicht mehr gebraucht werden, lagert man in flüssiger Form ein weiters Jahr. Dadurch zerfällt die Radioaktivität noch mehr. In einem zweiten Schritt verglast man diese Rückstände mittels einem chemischen Vorgang. Diese 1,5 Meter hohen Stahlzylinder sind problemlos während Jahrzehnten in einem Zwischenlager abstellbar, bis sie ins Endlager überführt werden.
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