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| Wie funktioniert ein Kernkraftwerk |
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In mehreren dünnen Brennstäben, die zu einem Brennelement zusammengefasst sind, befindet sich das
Uran-235. Auf die Uranatome werden nun Neutronen "geschossen". Dadurch spaltet sich das Atom in mehrere Teile und es werden einige Neutronen freigesetzt. Diese spalten wiederum Uranatome, welche wieder Neutronen freisetzten. Diese Kettenreaktion geht so weiter bis keine Atome mehr spaltbar sind.
Bei der Spaltung wird Wärme abgegeben, und das Wasser zwischen den Brennstäben wird erhitzt. Die Konstruktion mit Wasser und Brennelementen wird Kernreaktor genannt.
Beim Siedwasserreaktor verdampft das Wasser direkt zwischen den Brennstäben.
Im Druckwasserreaktor kann das Wasser nicht verdampfen, da ein sehr hoher Druck herrscht. Daher wird das Kühlmittel durch spezielle Dampferzeuger gepumpt.
Der entstandene Dampf gelangt nun über Leitungen zu den Turbinen, die von ihm angetrieben werden und die Wärmeenergie in Bewegungsenergie umwandeln. Man will mit den Turbinen einen möglichst hohen Wirkungsgrad erzielen, deswegen sind auch die Schaufelblätter von unterschiedlicher Grösse.
Die Drehbewegung der Turbinen treibt einen Generator an, der Elektrizität erzeugt.
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Kernkraftwerk Leibstadt (CH)

Querschnitt/Schema
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Nachdem der Dampf die Turbinen angetrieben hat, wird er nicht einfach "freigelassen", sondern in einem Kondensator mittels intensiver Kühlung wieder zu Wasser umgewandelt. Um das wiedergewonnene Wasser noch weiter abzukühlen, wird es in einen stetigen Luftstrom im Kühlturm geleitet. Dieser Luftstrom steigt von unten nach oben und in ihm verdunstet etwa 2% des Wasser.
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