Eine Welt ohne Strom ist heute unvorstellbar. Klar leben Völker, die noch nie ein elektrisches Küchengerät benutzt haben und das Wort "Strom" findet man nicht in ihrem Wortschatz. Der Prozentsatz dieser Leute ist aber im Vergleich zu den Strombenützern verschwindend klein.
Strom ist allgegenwärtig. Ein Tagesablauf eines durchschnittlichen Menschen sieht in etwa so aus: Um 6 Uhr geht der elektronische Wecker ab und eine Radiostimme wünscht uns einen schönen Tag. Wir machen das Licht an und schauen auf die Digitalanzeige unserer Armbanduhr.
Hups schon 6.30 Uhr da reicht es nur noch schnell für einen Kaffee aus der Maschine. Danach müssen wir zum Bahnhof rennen, um zu hören, dass der Lautsprecher über uns die Zugsverspätung bekannt gibt.
Endlich trifft die Bahn ein und die Türen öffnen sich. Noch schnell einen Sitzplatz gesucht und schon können wir uns bei Musik aus dem portablen CD-Player entspannen.
Im Büro angekommen schalten wir unseren Computer an und rufen die ersten E-Mails ab. Endlich Pause, vom Bäcker holen wir uns die Brötchen, die frisch aus dem Ofen kommen und geniessen eine Tasse Tee dazu.
Leider klingelt das Telefon und ein Kunde möchte eine Auskunft, welche wir ihm später per Fax senden. In der Mittagspause verpflegen wir uns aus der Kantinenküche.
Nach Büroschluss kaufen wir im Snach obenermarkt ein und die nette Dame gibt uns zuerst noch zuwenig Rückgeld aus ihrer Kasse, obwohl der richtige Betrag auf dem Display erscheint.
Zu hause angekommen, verstauen wir die Einkäufe im Kühlschrank und schalten den Fernseher ein. Leider wird gerade kein gutes Programm gesendet und wir machen uns etwas in der Mikrowelle heiss, um es nachher zu verspeisen. Natürlich darf die Musik aus der neuen Hi-Fi Anlage nicht fehlen. Ganz ermüdet fallen wir in unser Bett und denken was morgen um 6.00 Uhr für ein Tag beginnen wird.
Alle fettgeschriebenen Wörter haben direkt oder indirekt etwas mit Strom und Elektrizität zu tun. Sie sehen ohne Strom kein Leben, das wir momentan führen. Ohne Franklin, Watt oder Volta würden wir wahrscheinlich noch von der Ersten Mondlandung träumen und auch die hochkomplizierten Herztransplantationen wären noch nicht Wirklichkeit.
Daher sind wir sehr froh, dass Strom existiert. Denn ohne könnten Sie diese Seite nicht lesen und wir hätten uns nie mit einem interessanten Thema beschäftigen können.