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Problemdarstellung
Der/die PhysiotherapeutIn, vor allem aber der/die SportphysiotherapeutIn, kommt heutzutage zwangsläufig mit der Thematik "Doping" in Kontakt. Sei es nun im Breiten- oder Spitzensport, Athlet(inn)en sind in zunehmendem Masse der Versuchung ausgesetzt, zu unerlaubten pharmazeutischen Mitteln zur Leistungssteigerung zu greifen. Sehr oft verfügen diese SportlerInnen jedoch über keinerlei Wissen, was vor allem mögliche Nebenwirkungen und Gefahren dieser zum Sieg verhelfenden "Wundermittel" betrifft. Der Schwarzmarkt und sonstige Bezugsquellen informieren kaum, Aufklärung der SportlerInnen ist vonnöten, - aber durch wen? Ideal dazu eignet sich der/die PhysiotherapeutIn: er/sie vertritt das Gesundheitswesen, verfügt über das fachliche Wissen und darüber hinaus - wegen der länger andauernden, persönlicheren Behandelsitzungen - oft über das Vertrauen dieser SportlerInnen. Untersteht nun ein/eine SportlerIn oder eine Mannschaft unserer physiotherapeutischen Obhut, wird es für uns besonders wichtig, über dieses Thema mehr als nur ein Grundwissen aufzuweisen. Dieser Umstand stellt für viele Physiotherapeut(inn)en und angehende Physiotherapeut(inn)en ein Problem dar, wobei sich folgende Fragen aufdrängen: Sind die Physiotherapeut(inn)en in der Lage, einem/einer SportlerIn kompetent Auskunft zu geben, über Doping im allgemeinen, gängige Dopingmittel, deren Wirkungen, Nebenwirkungen und Gefahren, über die aktuelle Dopingliste, Dopingkontrollen, Abnahmeprozedur und Sanktionen? Können sie im speziellen SportlerInnen, die hormonelles Doping verwenden, an ihrem Verhalten und äusseren Erscheinungsbild erkennen? Sind wir weiter in der Lage, Schulen und Sportvereine kompetent über dieses Thema aufzuklären?
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