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Diuretika
Definition:
Diuretika bzw. Saluretika sind harntreibende Mittel, welche die H2O - und Salzausscheidung erhöhen.
Bekannteste Vertreter:
Acetacolamid, Spironolacton
Gewünschte Effekte:
· kurzfristige Verminderung des Körpergewichts ("Abkochen oder Gewichtmachen")
· Verringerung der im Urin befindlichen Dopingmittel
Sportarten:
v.a. Sportarten, die eine Einteilung in Gewichtsklassen beinhalten, wie Judo, Ringen, Boxen, Gewichtheben, u.a.
Darunter allerdings "Dopingsünder" jeglicher Art, die den Urintest durch Einnahme von Diuretikas negativ ausfallen lassen wollen.
Nebenwirkungen und Gefahren:
Durch die Verschiebung des Flüssigkeits-Elektrolyt-Gleichgewichts können die Störungen vielschichtig ausfallen, wie Muskelkrämpfe, Herzrhythmus-, Magen-, Darm- und Kreislaufstörungen bis hin zum Kollaps oder Herzstillstand.
Daneben kann es durch die gesteigerte Harnsäurekonzentration zu Gichtanfällen kommen. Im allgemeinen ist auch mit einem z.T. nicht unwesentlichen Kraftverlust sowie Minderung der Ausdauerleistung zu rechnen.
Nachweis:
etablierte Nachweismethoden (Gaschromatographie, Massenspektromie) für sämtliche Diuretika vorhanden
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