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Narkotika
Definition:
Gemeint sind hier zentral wirksame Schmerzmittel, die sich von ihrem Ursprung her auf das Opium zurückführen lassen und deshalb auch Opoide oder Opiate genannt werden.
Bekannteste Vertreter:
Morphin, Codein, Heroin, Papaverin
Gewünschte Effekte:
· Schmerzstillend
· Beruhigend
· Angstdämpfend
· Beheben von Unlustgefühlen, Hunger und Müdigkeit
· Euphorie (bei höheren Dosen)
Sportarten:
Ausdauersportarten, v.a. Radsport
Nebenwirkungen:
· Wettkampfschäden, wie Muskel- und Sehnenrisse oder Knochenbrüche, da körperliche Schmerzsignale nicht wahrgenommen werden.
· Psychische Veränderungen wie Schläfrigkeit, Denkstörungen, Wahrnehmungsstörungen
· Atemstörungen bis hin zur Atemlähmung (Sollwertverstellung im Atemzentrum)
Narkotika werden oft mit Stimulantien kombiniert, was einerseits zu einem Leistungsrausch führen soll, andererseits aber unumgänglich das Überschreiten körperlicher Warnsignale hervorruft. Da sämtliche Narkotika eine Toleranzentwicklung hervorrufen, bergen sie ebenfalls ein erhebliches Suchtpotential, sowie - durch dessen psychische Veränderungen - die Gefährdung der Mitkonkurrenten.
Nachweis:
Da die Ausscheidungsprodukte der Substanzen bekannt sind, können Narkotika im Urin durch etablierte Methoden nachgewiesen werden (Gaschromatographie und Massenspektrometrie).
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