|
|
|
|
| |
| |
Stimulantien
Definition:
Unter Stimulantien versteht man Medikamente, die aufgrund ihrer Einwirkung auf das ZNS und den Kreislauf in der Lage sind, Stimmungslage und körperliches Leistungsvermögen günstig zu beeinflussen.
Bekannteste Vertreter:
Amphetamine, Ephedrin, Cocain, Coffein, Strychnin
Gewünschte Effekte:
· Euphorie
· Unterdrückung des natürlichen Ermüdungseffektes
· Steigerung der Aggressivität
· Durchblutung von Haut und Darm wird gedrosselt zugunsten von Herz und Skelettmuskulatur
· Atemwege werden erweitert, um verstärkt O2 zu transportieren.
Sportarten:
v.a. Ausdauersport, sowie Kampfsportarten
Nebenwirkungen:
· Unruhe- und Angstzustände
· Reizbarkeit
· Schlafstörungen
· Zittern
· Psychosen
· Halluzinationen, Depression
· Gewichtsabnahme
· Panikstimmungen
· Schwindel
· Brechreiz
· Herzschädigungen
· Bluthochdruck
· Muskelkrämpfe
Unter maximaler körperlicher Anstrengung (wie es beim Leistungssport der Fall ist) sind auch nach Verabreichung "normaler" pharmakologischer Dosen zahlreiche Todesfälle aufgetreten, zumal die physiologischen ermüdungsbedingten Warnsignale des Körpers nicht mehr wahrgenommen werden. Abgesehen davon ist das Suchtpotential bei Stimulantien sehr groß, was nicht minder bedenklich ist als der Umstand, daß andere Wettkampfteilnehmer durch die verringerte Selbstkontrolle gefährdet werden können.
Nachweisbarkeit:
Stimulantien lassen sich in der Regel ohne Schwierigkeiten aus dem Urin nachweisen.
|
|
![]() |
|