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Geschichte das HGH betreffend:
In den dreissiger Jahren entdeckten Wissenschaftler,
dass sich die Wachstumsrate bei Tieren steigerte, wenn man ihnen Hypophysenextrakte
injizierte. Durch die genaue Analyse dieser Extrakte wurde das Wachstumshormon
(Somatotropin) identifiziert.
Das menschliche Wachstumshormon (HGH) wurde bis 1985
aus den Hypophysen von Leichen gewonnen.
Über den Nutzen von HGH zur Behandlung Kleinwüchsiger
wurde erstmals im Jahr 1958 (Raben) berichtet.
Anfangs der 80-er Jahre wird von einigen Autoren enthusiastisch
über die enorm potente, anabole Wirkung des HGH berichtet.
"Wow, is this great stuff! It is the best drug for permanent muscel gains
. . .People who use it can expect to gain 30 to 40lbs (14-18kg) of muscel
in 10 weeks if they can eat 10,000 calories per day . . . This is the only
drug that can remedy bad genetics as it will make anybody grow. A few side
effects can occur, however . . .Even with all that (potential side effects)
we LOVE the stuff` (The Underground Steroid Handbook)
Dieser Enthusiasmus sowie die damit verbundenen Prognosen erweisen sich
- wie sich später herausstellt - als weit übertrieben. Die Kosten
sind, wegen der mühsamen und beschränkten Beschaffungsmethoden
und der deshalb geringen verfügbaren Mengen, sehr hoch.
Powell-Jackson berichtet 1985 über den durch die
Creutzfeldt-Jakob Krankheit ausgelösten frühzeitigen Tod eines
22-Jährigen, der in seiner Kindheit mit aus Hypophysen gewonnenem
HGH behandelt wurde.
Seit 1985 ist die gentechnische Synthese (rekombiniertes
HGH) des Wachstumshormons möglich.
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