Geschichte
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Allgemein

Steoride

Betreffend HGH


   

Allgemeines zur Geschichte

Das Wort "Dop" stammt aus einem in Südostafrika gesprochenen Dialekt und umschreibt einen hochprozentigen Schnaps, der bei Kulthandlungen als Stimulans verwendet wurde. Die Engländer nahmen später (nach kriegerischen Auseinandersetzungen mit den dort angesiedelten Buren) diesen Begriff in ihren Wortschatz auf und brachten ihn nach Europa. 

Das Wort "Doping" selbst wurde 1888 erstmals in einem englischen Wörterbuch erwähnt und bezeichnete eine Mischung aus Opium und Narkotika zum Einsatz bei Pferderennen. Der Gedanke der künstlichen Leistungssteigerung reicht jedoch bis in die Antike zurück: seien es nun die damaligen Olympioniken, die Unmengen an Stierhoden verzehrten, um ihre Kampfkraft zu steigern, die Cocablätter kauenden Inkas Mittel- und Südamerikas oder der Tarahumara-Indianerstamm, der durch das Essen des Peyote-Kaktus in der Lage war, mehrere hundert Kilometer ohne Unterbrechung zu laufen.

Die ersten Dopingfälle neuerer Zeit traten - insbesondere nach der Einführung der 6-Tage-Rennen 1879 - beim Radsport auf. Hier einige Fakten: 

  • 1886: Der (Radrenn-)Sport hat seinen ersten Dopingtoten, den Engländer Linton, zu beklagen.
  • Tote im Radsport durch Amphetamine:
1949: Fabio Aldese (Italien)

1959: Buttazoni (Italien)

1960: Knut Enemark Jensen (Dänemark)
  • 1963: Erster grosser Skandal: Bei der österreichischen Radrundfahrt wird das gesamte österreichische Nationalteam disqualifiziert, da bei der Kontrolle der Trikots bei mehreren österreichischen Spitzenfahrern grosse Mengen von Amphetaminen und anderen Stimulantien gefunden wurden.
  • Laut Venerando ging in den Jahren 1960-1967 bei wichtigen Radrennen kein Berufsradrennfahrer ungedopt an den Start.
  • Erst der spektakuläre Tod durch Amphetamine des englischen Radprofis Tom Simpson bei der Tour-de-France 1967 gab Anlass für die Einführung verstärkter Dopingkontrollen.
  • 1967: Erste Dopingkontrollen bei Weltmeisterschaften (Amsterdam).
  • 1968: Erste Dopingkontrollen bei olympischen Spielen (Grenoble, Mexico City).
  • 1972: Erste umfassende Dopingliste des IOC.
  • 1987: Die deutsche Siebenkämpferin Brigitte Dressel stirbt aufgrund "Multimedikation".
  • 1988: Der kanadische Sprinter Ben Johnson wird des Dopings mit dem Anabolikum "Stanozol" überführt. 
  • 1992: Katrin Krabbe erleidet dasselbe Schicksal wie zuvor Johnson.
  • 1996: Der österreichische Paradebodybuilder Andreas Münzer stirbt an multifunktionalem Organversagen u.a. aufgrund von AAS und HGH.
  •                                                                                                                                                                                                                                                                                                    
 
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