Interdisziplinaeres Projekt DAS LICHT

K U N S T

Einer der Grundprobleme der Kunst sind die Farben, Valer und Textur. All diese Erscheinungen sind die Folge des Wirkens des Lichtes auf einen bestimmten Gegenstand. Daher hilft uns das Licht die Formen in der Natur komplett zu erkennen. Die Maler bekommen mit Hilfe des Lichtes die Dreidimensionalitaet, so dass sie den sogenannten Valer benutzen. Valer ist die Menge des Lichtes im einem Bild und der Valerische Schluessel sind die Tonarten vom hellsten bis zu dem dunkelsten Ton.

Der Valer eines Bildes wirkt auf die Stimmung des Betrachters. Die postitive Stimmung ist die Folge der hellen Toene und negative Stimmung die der dunklen Toene.

Der Maler benutzt das Licht wie der Lichtmeister sein Licht auf der Buehne. Indem er starke Kontraste benutzt, gestaltet er dramatische Dinge, und durch die Beleuchtung einzelner Charaktaere und Gegenstaende gelingt es ihm sogar, sie in den Mittelpunkt zu stellen.

Jeder Weg in der Kunstgeschichte hat auf eine spezifische Art das Licht genuetzt. Der bekannte Kuenstler Rembrandt hat einen sehr grossen Beitrag fuer die Formirung der spezifischen Barokk-Art der Benuetzung des Lichtes geleistet .

Sein beruehmtestes Werk, "Die Nachtwache", war sehr lange Zeit ein Diskussionsthema, gerade wegen seiner Behandlung des Lichtes. Auf allen seinen Bildern koennen wir die Quellen des Lichtes nicht erkennen. Denn das Licht ist bei ihm ein Zeichen Gottes. So eine reiche Valersche Leiter, die er benuetzt hat, heisst "CHIARO SCURO".

Neben dem Valer ermoeglicht uns das Licht die Textur des betrachteten Gegenstandes, noch bevor wir ihn beruehren, zu erkennen. Manche Maler bekommen eine sehr hohe Stufe des Realismus, mit der Anwendung des Lichtes. Solche Werke werden als illusionistische beschriben.

Die Benutzung des Lichtes in der Kunst kann mann jedoch am besten an den Werken des Impressionismus erkennen.Der Impressionismus ist eine Richtung der Kunst, die in den 60-er Jahren des 19. Jahrhunderts in Frankreich ihren Anfang fand. Diese Richtung bekam ihren Namen nach einem Bild von Monet, das "Impression" heisst.

Fuer die Maler dieser Richtung haben Farben und Licht den hoechsten Rang. Die Impressionisten bestehen auf das visuelle Erlebniss erzeugt momentan durch zufaellig fallendes natuerliches Licht.

Fuer sie ist das Motiv nicht wichtig und ebenfalls nicht notwendig, um im Gegensatz zu den Realisten, den Inhalt korrekt darstellen zu koennen. Sie sind die Ersten, die Wirklichkeit nicht abschreiben.Sie erzeugen die Wirklichkeit. Renoir, Degas, Monet, Manet malen mit kurzen Bewegungen des Pinsels und mit Flecken reiner Farben, welche sie nebeneinander klecksen, so dass sie sich spaeter im Auge des Betrachters vermischen und so Lichteffekte schaffen.

Oft verwenden sie gleiche Motive, jedoch zeichnen sie sie waehrend verschiedenen Tageszeiten, wenn das Licht von verschiedenen Winkeln aus auf die Motive scheint.

Nach diesen Kuenstlern kommt es zur totalen Revolution in der Kunst und zum Auftritt neuer Kuenstler, denen gerade das Licht zu neuen kreativen Ideen verhilft.

In der modernen Kunst ist das Licht, mit der Unterstuetzung von Lasern und all dem was die moderne Technologie zu bieten hat , die Hauptwaffe fuer die Verwirklichung von fantastischen, visuellen Effekten.