Borreliose

Die Borreliose ist eine Infektionskrankheit beim Menschen, die weltweit verbreitet ist. Als Überträger der korkenzieherähnlichen Bakterien (Borrelia burgdorferi) dienen Schildzecken. Bis zu 20% aller Zecken sind möglicherweise infiziert. Hat die Zecke einen Menschen befallen, werden die Erreger durch den Speichel der Zecke übertragen. Erstes Symptom der Krankheit ist eine sich ständig vergrößernde, kreisrunde Rötung (Wanderröte, Erythrema migrans) der Haut rund um die Bißstelle, die aber nur in 75% der Fälle auftritt. Es können sich nach einigen Wochen auch ein Taubheitsgefühl, schmerzhafte Nervenentzündungen und Lähmungen an den Stellen entwickeln, an denen zuvor die Zecke gesaugt hat. Diese Symptome können sich zurückbilden uznd später wieder schubweise auftreten.
Die Borreliose endet in der Regel nicht tödlich. Als Spätfolgen können aber Erkrankungen der Gelenke (besonders bei Knie- und Sprunggelenken), der Haut und des Herzens (z.B. Herzrhythmus-Störungen) auftreten.
Die Borreliose kann durch einen Bluttest nachgewiesen und mit Antibiotika behandelt werden. Eine Impfung ist bislang noch nicht möglich.


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