Interviewmitschrift: Energieberater
Nach meiner Erfahrung sind Schulen viel zu wenig ökologisch. Sie müssten den Schülern beibringen, wie man verantwortungsbewusst lebt.. Viele von den Lehrern leben nicht das, was sie predigen. In den meisten Schulen sind 20 Personen für 80% der Energieverschwendung verantwortlich.
Einfache Schritte, die Schulen ausführen können sind beispielsweise:
- Naturgärten kreiieren
- Eine Umweltanhörung an der Schule
- Bewegungsmelder an die Beleuchtung anschließen, besonders in Räumen, die nicht lange benutzt werden (Toiletten).
- Alte Leuchtstoffröhren (50W) durch neue (25 - 30W) ersetzen.
Die besten Orte um Energie zu sparen sind:
- Heizung
- Beleuchtung
Grüner zu werden sollte nicht als zu teuer angesehen werden. Die Veränderungen bedeutet EInsparungen. Nur durch Ausschalten aller Geräte kann man 7.500€ - 10.000€ pro Jahr sparen.
Es gibt viel Abfall in der Schule, für jedes Grad wärmer als 19 werden 10% der Energie verschwendet. Informatikräume produzieren auch große Mengen an Hitze. Es bietet sich an, diese im Erdgeschoß zu errichten, da sie so die Räume oberhalb mitheizen können. Außerdem kann man die Wärme der PCs für andere Räume nutzen. Seperate Thermostate für seperate Bereiche des Gebäudes können auch helfen, Energie zu sparen. Ein Temperaturprofil der Schule zu erstellen kann die Bereiche der Schule aufzeigen, die weniger geheizt werden müssen. Ein weiterer 'grüner' Tipp sind Solarpaneele, die Warmwasser erzeugen. Auch wenn dies sehr kostspielig erscheinen mag, zahlt es sich langfristig gesehen doch aus. Es ist eine gute Idee, auszurechnen, wann sich diese Methode ausgezahlt hat.
Was Wasser anbelangt, lohnen sich automatische Spülungen, da sie versichern können, dass der Abstand zwischen einzelnen Spülungen nicht zu klein ist. Von den Wasserunternehmen aus Essex und Suffolk kann man kostenlose Geräte erhalten, die den Wasserverbrauch von 9 - 12 Litern auf 5-6 Liter reduzieren können. Weiterhin kann die Toilettenspülung auch mit Regenwasser betrieben werden.
Obwohl auch viele Hausmeister für die grünere Alternative plädieren, sind viele Direktoren dagegen, da sie Angst vor den erhöhten Feuerrisiken durch geschlossene Türen und Überisolation haben.
Es gibt viele Quellen für Zuschüsse für Schulen, [Links können in der Rubrik Nützliche Links gefunden werden.]
Eine weitere gute Idee ist die Einführung eines Bewertungssystems für die Energieeffizienz der Schule (A - G wie auch Haushaltsgeräte).
Eine Auflistung der größten Energieverschwender kann zur Verringerung der Verschwendung führen.
Wichtige Botschaften für die Seite schließen ein:
- Schalt es au!
- Behalte die Kosten im Überblick.
- Bring die möglichen Einsparungen zur Sprache - wenn sich die Einsparung verdoppelt, halbiert sich die Rechnung.


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