Diskriminierung

Materielle Diskriminierung

Materielle Diskriminierung

      

Diese Kategorie der Diskriminierung basiert hauptsächlich darauf, wie andere dich sehen: Auf der einen Seite, schätzen dich einige für deinen Charakter auf der anderen Seite schaut die Masse auf die äußeren Aspekte Es ist wahr, dass der erste Eindruck sehr viel zählt und allgemein auf die äußere Erscheinung basiert. Wahrscheinlich analysieren wir alle zuerst das Aussehen unseres Gegenübers, aber was eigentlich zählt, ist wie wir ihn danach bewerten: Wir reduzieren ihn auf sein materielles Aussehen oder wir versuchen ihn als Menschen zu schätzen.
Die Studien zeigen zuallererst, dass diese Form von Diskriminierung am stärksten im Jugendlichenalter auftritt und sich immer mehr entwickelt. So findet man beispielsweise zahlreiche Fälle sozialer und wirtschaftlicher Diskriminierung in Schulen oder Hochschulen, wo Jugendliche dem Aussehen sehr viel Wert beimessen.
Weiterhin hat die Wissenschaft nachgewiesen, dass die Pubertät eine Zeit ist, die sich zwischen 13 und 22 Jahren manifestiert und durch den Wunsch nach Aufmerksamkeit und mit der Selbstbeschäftigung charakterisiert ist. Deshalb beginnen junge Leute sich gegenseitig nach materiellen Kriterien zu beurteilen.
Zweitens hat dieser Typ der Diskriminierung seine Wurzeln in der Bildung, als auch in den Massenmedien oder der Gesellschaft an sich. Beispielsweise erziehen reiche Leute ihre Kinder in der Weise, dass sie die Welt in zwei Teile unterscheiden: Arm und Reich!  Dies ist eine sehr falsche Mentalität, denn Geld repräsentiert nicht alles im Leben. Es kann keinen Wert haben, wenn du nichts anderes besitzt – beispielsweise moralische Werte. Geld ist notwendig, aber kein Ideal: Wir brauchen Geld um zu leben ... Aber wir leben nicht für Geld!
Des Weiteren spielen die Massenmedien eine wichtige Rolle in der Denkweise eines Jugendlichen. Indem sie die Möglichkeit Zugang zu jegliche Art von Medien haben, können sie leicht manipuliert werden durch Bilder, Trends oder Sichtweisen, beworben von verschiedenen Unternehmen, die nur daran interessiert sind Geld zu machen und Kundschaft zu gewinnen, egal wie. Demzufolge müssen Jugendliche lernen mit den Medien kritisch umzugehen und nicht alles als gut zu betrachten, was beworben wird. Sie müssen erkennen, was falsch für sie ist und nicht nur die beworbenen Ideen und Trends „umarmen.“
Schlussfolgernd kann man sagen, dass materielle Diskriminierung zwischen Jugendlichen ein sehr gefährliches Phänomen darstellt. Seine Konsequenzen können sehr schlecht sein: verfehlte Integration, keine Freunde, Depression und sogar ein Komplex für das gesamte Leben. Warum geben wir dann den Materialismus nicht auf und kümmern uns mehr darum einen starken Charakter zu formen und die wahren Werte des Lebens zu lernen


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