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Nathan
Leopold Richard Loeb |
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Lebenslauf
Nathan Leopold wurde an 19 November 1904 in Chicago, Illinois geboren. Wie
die meisten Anwohner der Michigan Avenue, war seine Familie sehr wohlhabend
und stellte eine Reihe von Erzieherinnen ein, die sich um ihm und seinen Bruder
Tom kümmerten. Mathilda Wantz, seine letzte Erzieherin, mißbrauchte
die Jungen sexuell. Sie wurde entlassen, als Nathan’s Mutter sie dabei
überraschte, wie sie den kränkliches Nathan gewaltsam aus Bett warf
um ihn für die Schule fertig zu machen. Er besuchte Miss Spade’s,
eine gemischte pädagogische Institution, und wechselte später auf
die Douglas Schule um. Er war nie sehr populär.
Richard A. Loeb wurde an 11 Juni 1905 geboren und wuchs im Süden von Chicago auf. Als er noch klein war, wurde ihm nicht erlaubt, mit anderen Kindern seines Alters zu spielen. Er fühlte sich von seinen Eltern vernachlässigt und fand seine Erzieherinnen zu streng. Deshalb entwickelte er die Angewohnheit zu lügen und phantasierte davon, in einem Gefängnis zu sein. Diese Vorstellungen wurden dann Wirklichkeit als er ein Gruppenanführer und Krimineller wurde. Er wollte sich stark fühlen, weil er in seinem eigenen Leben machtlos war. Loeb besuchte die Lab Schule (?) und wechselte dann auf die University High um, eine vorbereitende Schule, die der Universität von Chicago angeschlossen war. Er war ein sehr intelligenter Junge, der mit dreizehn Jahren seinen High School Abschluß machte und im Herbst darauf an der Universität weitermachte. Richard wurde sehr beliebt und lerne Nathan Leopold in seinem ersten Jahr an Universität von Chicago kennen. Nach einer kurzen Periode der Feindschaft wurden Nathan und Richard festen Freunde.
Die
Morde
Am 21 Mai 1924 wurde der vierzehnjährige Bobby Franks auf seinem Weg
zur Schule entführt wurden. Später am Tag erhielten seine Eltern
einen Telefonanruf, daß er entführt worden sei. Dem Rechtsanwalt
der Eltern und Freund der Familie, Samuel Ettelson, wurden über das Telefon
erklärt, daß Bobby in einem Taxi zu dem Drugstore an 1465 an East
Sixty-Third Straßegebracht würde und daß sie zehntausend
Dollar zum Drugstore bringen sollten. Das Telefon läutete nochmals und
Herrn Franks wurde mitgeteilt, daß man Bobby tot in einem Abzugskanal
nahe des Wolf Sees gefunden hätte. Die Nachforschungen begannen unverzüglich.
Ein wichtiger Anhaltspunkt ging verloren, weil sich Frnaks und Ettelson nicht
mehr and die Adresse des Drugstores erinnern konnten, und der Taxifahrer auch
nicht den Ort kannte. Richard Loeb, ein Freund der Franks Familie und Nathan
Leopold, ein häufiger Besucher zum Wolf Sees, wurden zusammen mit drei
von Bobby’s Lehrern verhört. Loeb sagte aus, er hätte niemanden
getötet und Leopold hatte ein glaubwürdiges Alibi. Jedoch wurde
in der Nähe des Tatortes eine Brille mit besonderen Scharnieren gefunden.
Die Scharniere waren so einzigartig, daß nur drei Exemplare in der Gegend
verkauft worden waren, und Nathan Leopold war einer der Kunden der sie gekauft
hatten.
Nathan wurde vom dem Staatsanwalt Robert Crowe in einem Raum des Hotel LaSalle verhört. Anfangs behauptete Leopold, er hätte die Brille beim Vögelbeobachten verloren als er stolperte und sie dabei aus seiner Brusttasche fiel. Der Vorfall wurde vom Crowe’s Assistenten neu gestellt, aber die Brille blieb in seiner Tasche. Nach einigem herumdrücken gab er zu, daß er und sein Freund Richard Loeb zum Essen ausgegangen seien, danach zwei Mädchen aufgesammelt hätten und mit ihnen herumgefahren seien. Loeb’s Geschichte war jedoch ein wenig unterschiedlich, denn er behauptete, sie seien nach dem Abendessen auseinander gegangen und er erinnere sich nicht mehr, was er danach getan hätte. Diese Diskrepanz weckte Verdacht.
Später brachte ein Freund der beiden Jungen eine Mitteilung von Leopold zu Loeb. Diese Mitteilung änderte den Kurs des Verhöres: "Baby [ Leopold ] sagte, die Wahrheit über die zwei Mädchen zu sagen. Erkläre der Polizei, was du mit ihnen getan hast. Du kannst damit die Lage nicht schlechter machen, als sie schon ist. Er sagte, du würdest verstehen." Abgesehen von einigen Details an die sich Richard nicht mehr erinnern konnte, wurden Loeb’s und Leopold’s Aussagen wurden dieselben. Das Verhör wurde abgebrochen und Crowe lud die Jungen zum Abendessen ein. Einige Tage später wurde ein Beweis geliefert, der Nathan und Richard beschuldigte. Der Fahrer Leopolds sagte aus, daß sein Auto den ganzen Nachmittag in der Garage gewesen war, und so also die Jungen nicht damit herumgefahren seien. Auch der Text auf einem Notizblatt, das bei Nathan gefunden wurde, deckte sich mit der Handschrift auf dem Erpresserbrief.
Das
Gerichtsverfahren
Loeb gestand bald den geplanten Mord und sagte aus, daß er und Leopold
hätten sich ausgedacht, daß der perfekte Mord eine spassige Herausforderung
sei. Er beschuldigte Leopold als den tatsächliche Mörder, was aber
Nathan abwies und behauptete, Loeb sei der wirkliche Mörder gewesen.
Das machte jedoch keinen Unterschied und sie wurden beide verhaftet und im
Joliet Correctional Center eingesperrt. Richard Loeb wurde am 28 Januar 1936
von einem Mitgefangenen in der Dusche zum Tode erstochen. Leopold wurde zwei
Jahre später entlassen und starb 1971 an zuckerkranken Herzversagen.
-Seitenautor:
Kyle
-Fotohöflichkeit von http://www.law.umkc.edu/
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