CoffeinDer aufputschende Stoff, welchen wir alle kennen kommt in Kaffee, Tee, Kakao und vielen anderen Getränken, aber auch in diversen Pflanzen vor. Chemisch betrachtet ist Coffein ein Alkaloid (C8H10O2N4.H20).
Im Kaffee konnte der Stoff 1820 nachgewiesen werden. Im Jahre 1838 stellte
sich heraus, dass ein in Tee vorhandener Stoff (deshalb auch Tehein genannt) über
dieselbe chemische Struktur verfügte, also somit identisch mit Coffein
war. Wird Coffein durch ein Getränk eingenommen verteilt es sich innerhalb von 5 Minuten im ganzen Körper. Abgebaut wird der Stoff nur sehr langsam, es müssen rund fünf bis sechs Stunden verstreichen, bis es vollständig abgebaut ist. Während dieser Zeit ist der Stoff jedoch höchst wirksam. Jedoch können sogar nach dieser Zeitspanne noch Spuren von Coffein im Körper nachgewiesen werden. Coffein zeichnet sich durch folgende Punkte aus:
Folgende körperliche Reaktionen kann Coffein zudem bewirken:
Aufgrund seiner Fähigkeit erweitert Blutgefässe zu verengen, wird Coffein zur Behandlung von Migräne verwendet. Auch verstärkt es die Wirkung von Schmerzmitteln. Coffein kann sogar Asthmaanfälle geringfügig lindern, da es in der Lage ist, die Atemwege zu erweitern. Eine Tasse Kaffee enthält etwa 75 Mikrogramm Coffein, eine Tasse Tee etwa die Hälfte. Eine grosse Menge an Coffein ist zudem in Getränken wie Cola enthalten, etwa die Hälfte des darin enthaltenen Stoffes stammt aus der Kolanuss, der Rest wird künstlich zugefügt. Selbst in Schokoladenprodukten sind geringe Mengen an Coffein nachweisbar. Bei normalem und ausgeglichenen Kaffeekonsum, bspw. fünf Tassen (375
Mikrogramm Coffein) pro Tag, bestehen keine akuten Gefahren. Erst bei einer
täglichen Menge von ca. 600 Mikrogramm Coffein , was etwa der Anzahl von
acht Tassen Kaffee entspricht, muss mit Übelkeit, starker Erregung, Herzrasen,
Schwindel und Krämpfen gerechnet werden. Bei übermässigen Dosen
wandelt sich die anregende Wirkung des Stoffes zu einer lähmenden. Die
tödliche Überdosis an Coffein wird bei 4 gr. vermutet. |