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Fair Trade

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lupe transfair.org
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Bis 1989 existierte ein internationales Kaffeeabkommen, welches allen Kaffee produzierenden Ländern Exportkontingente auferlegte. Diese hatten die Aufgabe das Angebot und die Nachfrage aneinander anzupassen und so den Preis zu stabilisieren. Nach dem Scheitern des Abkommens versuchten die Kaffee produzierenden Länder so viel als möglich zu exportieren. Das Angebot übertraf die Nachfrage bei weitem und der Kaffeepreis stürzte regelrecht in den Keller. Die Leidtragenden dieses verheerenden Preissturzes waren vor allem die Kaffee-Kleinbauern. Für viele von ihnen lohnte es sich indes nicht mehr Kaffee anzubauen, besonders in Südamerika pflanzten viele Bauern stattdessen Kokasträucher, aus welchen später Kokain hergestellt wird. Um diesen Misstand zu beheben wurden nach dem Zusammenfall des Abkommens in verschiedenen Ländern, darunter auch die Schweiz, Organisationen, mit dem Ziel fairen Kaffeehandel zu fördern, ins Leben gerufen. Es wurden dazu Labels wie das Max-Havelaar-Gütesigel gegründet, um Kaffee aus fairem Handel zu fördern. Die Lancierung wurde bald zum Erfolg: Kaffee aus fairem Handel machte schnell 3% des jährlichen Schweizer Handelsvolumen aus, was etwa 1'200 Tonnen Kaffee entspricht. Der Preis für Fair-Trade-Kaffee beträgt in der Schweiz je nach Verkaufsstelle zwischen CHF 14 (ca. 11.95 USD) und CHF 22 (ca. 18.80 USD) pro Kilo.

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