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Aufbereitung

Als Aufbereitung versteht man das Herauslösen der Kaffeebohnen aus der Fruchthülle. Auch hier unterscheidet man zwischen zwei unterschiedlichen Methoden, welche die Basen für zwei verschiedene Qualitätskategorien sind: ungewaschene (unwashed) respektive gewaschene (washed) Kaffees. Von Rohkaffee wird erst nach der Befreiung der Bohne vom Fruchtfleisch gesprochen.

Trockenaufbereitung

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lupe kaffeeverband.de
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Die Kaffeefrüchte werden für mehrere Tage in der Sonne getrocknet bis das Fruchtfleisch um die Bohnen herum trocken ist und die Bohnen im Innern der Frucht beim Schütteln klappern. Jetzt werden die Früchte geschält und Fruchtfleisch, Pergamenthülse sowie Silberhäutchen werden von der Kaffeebohne getrennt. Diese ‚wasserfreie’ Aufbereitung ist wenig aufwändig und somit kostengünstig.



Nassaufbereitung

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kaffeeverband.de
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Die geernteten Kaffeefrüchte werden zuerst in Wasser geschlämmt. Hier werden schwimmende und somit minderwertige Früchte entfernt. Unter fliessendem Wasser werden nun die Bohnen von der aufgequollenen Fruchthülle getrennt. Nun werden die Bohnen fermentiert und schliesslich von ihrer Pergamenthülle befreit. Zum Schluss werden die Bohnen entweder in der Sonne oder in beheizten rotierenden Zylindern, also maschinell, getrocknet.
Arabica-Kaffees werden nach beiden Verfahren aufbereitet. Gewaschene Arabicas werden als „Milds“ bezeichnet. Je nach Herkunftsort als „Colombian Milds“ beziehungsweise als „Other Milds“. Die trocken aufbereiteten Sorten bezeichnet man als „Brazilian & Other Arabicas“.
Nur trocken aufbereiten hingegen werden die Robusta-Kaffees, welche daher auch eher preiswerter sind.
Nun werden die Bohnen nach Gewicht, Grösse und Farbe sortiert und schliesslich in Säcke à 60 bis 70 kg abgefüllt.

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