Anbaugebiete
Kaffee wird in ungefähr 80 Ländern der Welt angebaut, wovon jedoch
nur 50 eine nennenswerte Bedeutung in Sachen Produktion und Ausfuhr darstellen.
Die Gesamtanbaufläche der Kaffee-Weltproduktion umfasst ungefähr
10 Millionen Hektar Land. Obwohl ursprünglich nur in Afrika beheimatet,
wird Kaffee heute in der gesamten Subtropenzone der Erde kultiviert. Auch tropische
Höhenlagen haben sich als eignungsfähig für den Kaffeeanbau
erwiesen. Die Hauptanbaugebiete befinden sich neben Afrika nun auch in Mittel-
und Südamerika sowie in Asien. Hierbei gilt anzumerken, dass sich 99%
der Gesamtproduktion von Kaffee auf die beiden Arten Arabica (Coffea arabica)
und Robusta (Coffea Canephora) beziehen. Der Anbau dieser oben genannten Arten
wird jedoch durch die geografischen Gegebenheiten eingeschränkt. Wobei
in bestimmten Ländern beide, oder nur jeweils eine Art kultiviert werden
kann.
Arabica (Coffea Arabica)
Die Arabica Bohnen nehmen zu 70% der Weltproduktion für sich in Anspruch,
am besten gedeihen sie in Höhenlagen von 1000 bis 2000 Metern über
dem Meeresspiegel. Dieses allseits beliebten Bohnen werden fast überall
zwischen dem 23. Grad nördlicher und 25. Grad südlicher Breite angebaut,
wo sich die entsprechenden Anbaubedingungen finden:
Dazu zählen nebst Afrika auch Amerika, Asien und Ozeanien.
Robusta (Coffea
Canephora)
Der Anteil der Robusta-Bohne an der Weltproduktion umfasst fast 30 %, Tendenz
steigend.
Ihr Name verrät bereits die Vorteile gegenüber der Arabica. In Bezug
auf Krankheiten und Schädlingsbefall ist sie um einiges widerstandsfähiger
als ihre Konkurrentin. Dafür ist sie etwas kälteempfindlicher als
Arabica-Kaffee. Ihr Anbau beschränkt sich auf Gebiete zwischen dem 10.
Breitengrad nördlich und südlich des Äquators. Robusta-Plantagen
sind bereits in Höhen von 400-600 Meter über Meer anzutreffen und
werden mittlerweile auch häufig im Flachland angelegt.
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