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layout_graphic Geschichte
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layout_graphic Sagen
layout_graphic 1. Erwähnung
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Welthandelsgut
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Erzählungen und Sagen über den des Kaffees

Bevor wir jedoch zur eigentlichen Geschichte dieses interessanten Gewächses kommen, stöbern wir zuerst etwas in der Märchenkiste, was jedoch nicht heissen will, dass nicht ein Körnchen Wahrheit in den folgenden Erzählungen liegen könnte. Um die Geschichte, bzw. Entstehung dieses wunderbaren Gewächses ranken sich viele Überlieferungen, Märchen etc.
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lupe espresseria.de
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Die wohl bekannteste Geschichte über die Entdeckung des Kaffees handelt von Ziegenhirten in Abessinien (dem heutigen Äthiopien).
Die Hirten beobachteten, dass manche ihrer Ziegen träge und behäbig waren, während andere vergnügt umhersprangen und nicht einmal nachts zur Ruhe kommen wollten. Dies verwunderte und machte sie misstrauisch zugleich, in ihrer Ratlosigkeit wandten sie sich an ein nahe gelegenes Kloster. Sie erhofften von den Mönchen Rat zu erhalten, welche auch einwilligten und kurz danach auf den Weidegebieten zugegen waren, um die Tiere zu beobachten. Dabei bemerkten sie, dass die Ziegen mit grossem Wohlgefallen an roten, kirschähnlichen Früchten eines Strauches mit weissen Blüten knabberten. Interessiert von diesen bisher unscheinbaren Früchten kosteten sie selbst davon, wurden jedoch von ihrem bitteren Geschmack in ihren Erwartungen enttäuscht, dass es sich um eine schmackhafte Beere handeln könnte. Sie warfen das ungeniessbare Ziegenfutter darauf hin achtlos ins Feuer, doch zu ihrer grössten Verwunderung begann sich ein köstlicher Geschmack im innern der Feuerstelle zu entwickeln. Dieser stammte von den verbrennenden Früchten, darüber bestand keinerlei Zweifel. Neugierig bereiteten die Geistlichen daraus einen Aufguss, in welchen sie die gerösteten Früchte beigaben. Erstaunt über die wach haltende Wirkung priesen sie den Kaffee als Geschenk der Götter, da er vor allem bei ihren nächtlichen Gebeten den Schlaf und die Müdigkeit fern hielt.

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lupe kaffeeverband.de
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Eine weitere Legende berichtet über das Schicksal des jungen Derwisches Omar. Dieser hatte die Stadt Mocha (uns bekannt als Mocca) durch seinen festen Glauben und mit zahlreichen Gebeten der Pest entledigt. Als er sich als wohlwollende Belohnung im Namen des Königs jedoch die Hand seiner Tochter aussuchte, fiel er im Königshaus in Ungnaden und wurde alsbald in die Wüste verbannt für seine frevelhafte Bitte. Dort erschien ihm eines Nachts eine geisterhafte Erscheinung, welche ihn zu einem Strauch führte und ihn anwies, die Samen aus den Früchten zu lösen sie zu rösten und in Wasser aufzuweichen. Doch die Konsistenz der Samen hatte sich keineswegs verändert. Einzig das Wasser, in welchem sie die ganze Nacht gelegen hatten, hatte anscheinend seine Farbe verändert, die schwarze Flüssigkeit schimmerte in der hellen Sonne. Enttäuscht und wütend zugleich wollte der junge Mann das unappetitliche Gebräu wegschütten, doch wurde ihm bei der aufsteigenden Sonne und der garstigen Hitze sein grosser Durst bewusst. Dem Verdursten nahe stürzte er die Flüssigkeit hinunter und es ging nicht lange, da war sein Verstand wieder klar und er fühlte wie sein Geist von frischem belebt war. Frohen Mutes kehrte der Verbannte wieder nach Mocha zurück um die Menschen dort ebenfalls von diesem wundersamen Trank zu erzählen, bzw. kosten zu lassen. Durch diese Entdeckung wurde Omar vom König begnadigt. Ob sich jedoch seine Bitte um die Hand der Königstochter erfüllt hatte, ist leider nicht überliefert.

Natürlich existieren noch unzählige andere Geschichten, Myhten und Erzählungen über dieses wundersame Gewächs. Doch es würde den Rahmen sprengen, alle hier aufzählen zu wollen. Doch diese zwei oben aufgeführten Erzählungen gehören sicher zu den Bekannteren, welche in Büchern oder im Internet kursieren.

Weiter mit Der ersten geschichtlichen Erwähnung des Kaffees

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